Dienstag, August 29, 2006

Sich bewusst machen und eingestehen, was man eigentlich schon die ganze Zeit weiss

Guten Tag,
lange (mir schien es jedenfalls lange) war Funkstille, es ist recht viel passiert in den letzten Tagen, es hat sich einiges geklaert, oer sagen wir lieber, herausgestellt. Greifen wir der Saceh aber nicht vor -

Nun erstmal wieder eine kleine Anegdote, ein Erlebnis des letzten Wochenendes--

Dieses jene Wochende hat mich meine Englisch Lehrerin, des weiteren ist sie meine Coordinatorin von AFS, zum Wat Pratammagei mitgenommen.
Es ist eine sehr moderne, auf Meditation spezialisierte Buddhistische Gruppe -
sie ist weltweit aktiv (hat sogar eine "Weltfrieden durch inneren Frieden" - UNO - Inititative) und hat ihren Hauptsitz und 'Tempel' (dazu gleich weiteres) in der Naehe von Bangkok.
Der Tempel ist nicht wie ein richtiges buddhistisches Wat - es ist eine fuer 300 000 Menschen angelegte Halle, sehr sauber, sehr futuristisch. Es ist eines der groessten "One-Roof"-Gebauede der Welt, eingebettet in einen gewaltigen Park. Noch nicht vervollstaendigt ist das Meditationszentrum, ein im Durchmesser (Seitenlaenge) 1km langes, quadratisches Stadion, in der Mitte eine grosse, kuppelfoermige Pagode (Kuppel mit noch ner Kuppel, seht euch die Bilder an). Die oberste Kugel stellt die Lehre Buddhas, Dharma, da. Darunter, das Goldene, befinden sich 300 000 (!) Buddha-Statuen (je 15cm) aus einem speziell von japanischen Ingenieur-Moenchen entwickeltem Kunstharz, der 1000 Jahre haelt (diese Kuppel ist stellvertretend fuer den Buddha). Darunter ist eine Treppeplattform, auf der 30 000 Moenche Platz finden, simbolysierend die Gemeinschaft, Sangha.
In der Pagode selbst befinden sich zudem 700 000 Buddhastatuen, also insgesamt EINE MILLIONEN Buddhas.. bla.
Der Park mit seinen verteilten Meditationshuettchen, Kapellen und Moenchsunterkuenften ist sehr schoen und hat diese wundervolle, frische Friedlichkeit.

Zu den Leuten selbst:
Ich wurde im Vorhinein ausfuerlich von meinem Onkel vor dieser "Sekte" gewarnt. Seine Argumente haben mich eigentlich dazu gebracht, DOCH hinzugehen. Von wegen "es ist von einer Nonne, einer NONNE, gegruendet worden"; und es sei alles Gratis, da von privater Hand und sehr reichen Menschen gefoerdert . In der Tat war meine gesamte Reise kostenfrei.
So - also:
Die Menschen dort sind ganz normale Menschen, und auch ganz normale Buddhisten. Fuer sie ist nur, im Gegensatz zum anderen Buddhismus, die Meditation enorm wichtig. Das ist das, was mir daran gefaellt.
Keine Angst, ich werde dieser Gruppe nicht beitreten, schliesslich bin ich meilenweit davon entfernt, Buddhist zu werden (ich bin sehr von der Lehre und den Praktizierenden enttaeuscht! Dafuer sprechen viele Argumente, ich werde sie hier nicht ausfuehren, aber im Vordergrund steht wohl, dass die meisten so irrational an die Sache rangehen [das gleiche wie bei uns - die Eltern sind Buddhisten\Christen, die Kinder sind es natuerlich auch. Es wird nicht in Frage gestellt, sondern nur brav in die Kirche\in den Tempel gegangen]).
Also, Meditation ist etwas, was ganz unabhaengig von irgendeiner Konfession innere Ruhe und Zufreidenheit bringen soll. Ich hatte zwar bisher noch nicht diesen "AHA!" Effekt und sah die Welt nur noch in Rosa, aber ich fuehle mich nach dieser Technick deutlich entspannter und ruhiger. Alles in allem Tuens-Wert.
So. Die negativen Aspekte dieser Gemeinschaft (die nebenbei RIESIG ist und ueber der ganzen Welt verstreut - Tom Cruise und andere Stars haben auch schon an Kursen teilgenommen und gut gespendet) sind, dass sie unablaessig und ganz unterschwehlig (von wegen "gratis teilhaben" und "die ganze Welt macht hier mit") versuchen, dich in ihre Mitte zu bringen. Da muss ich sie (und meine Englisch-Lehrerin auch, aber sie meint "sie versteht mich" und laedt mich unentwegt weiter ein, mitzukommen) enttaueschen, ich bin nicht so leicht zu haben...

Also, jetzt bin ich wieder meilenweit abgeschweift -
ich bin also nach Bangkok, zu diesem Tempel. Am Samstag ging es los, dann sind wir erstmal nach Chayapum (Hauptstadt meiner Provinz) zu einem Seiden-Fair. Dann typische Thai-Reise mit unendlich vielen Seven-Eleven (wie bei uns ein Spar oder ein Tankstellen-Shop, ueberall zu finden) und Essens-Stops nach Bangkok. Meine Lehrerin (wieder vll. eine Methode mich fuer ihre Sache einzulullen, aber warum nicht dankbar davon profitieren) hatte mir versprochen, in ein Musseum zu gehen (das muss ich naehmlich hier seit geraumer Zeit missen). Letzendlich haben wir uns fuer .. na? Fuer AYUTAYA entschieden.
Ayutaya ist die vergangene Hauptstadt Thailands (erst war es Sukothai, vom 13.-18 Jhrdt. dann Ayutaya, und dann erst Bangkok).
Wir besuchten das "Ayutaya-Research Center", also das Hauptmuseum ueber die Geschichte des Historischen Ortes, dann die Austellung ueber die entdeckte Schatzkammer der Koenige und dann natuerlich den Historischen Park (die Stadt selbst). Es war wundervoll und es tat sehr gut, mal wieder einbisschen Geschichte erleben zu duerfen.
Ich muss (und werde, alles schon geplant) allerdings wieder hier her kommen, da ich nur ein kleinen Teil der gesamten Stadtanlage gesehen habe...

Soso. Es war also ein unvergessliches, abenteuerliches Wochenende, spirituell und spassig.
Und - man hoere und staune - ich habe RICHTIGEN Kaffee getrunken.
Es ist wirklich erstaunlich, wie gut einem solche alltaeglichen Dinge tun, wenn man hierin Abstinenz uebt -
ich musste gezwungener Weise lange auf Bohnenkaffee verzichten, Thais trinken an sich nur Instant-K. und sind sehr empfindlich mit Koffein...

So. Nun wirds aber ernst.
Seit einer Woche, die Woche vor meiem eben dargestellten Trip, hat es mit meiner trueglichen Familien-Idylle gekrieselt. Montag (Telefon-Tag) habe ich abends 2 Stunden lang mit meinem Bruder geskyped, aus Gruenden, die hier zwar nicht genannt werden muessen, aber durchaus dringend waren.
Ich habe an diesem Abend natuerlich gemerkt, das es meiner Mutter nicht besonders gefiel, bin also nach meinem recht langen Telefonat (keine Angst, es ist gratis) zu Mae' Noy und habe sie um Verzeihung gebeten und ihr die Situatino erklaert. Ich wurde ignoriert.
Die folgenden Tage waren truebe - meine Familie, ausgenommen meiner wirklichen liebevollen Schwester, sprach nicht mehr mit mir, also noch weniger als zuvor, und ich hatte das Gefuehl, meine Gastmutter gegen mich zu haben. Zudem lastete noch ein zunehmendes heimweh auf mir, das jetzt verstaerkt eintritt, dazu aber gleich noch was.
So - nun hatte ich also mein erstes ernstzunehmendes Problem dieses Jahres. Und ignoriert zu werden ist schrecklich!
Ich nahm die Sache in die Hand und sprach nach 2 Tagen mit meiner Mutter - es stellte sich heraus, dass sie in den letzten Tagen sehr viel arbeiten muss, da nun das Halbjahr wechselt und sie schliesslich Schuldirektorin ist.
Trotzdem war ich nicht wirklich zufrieden. Ich wusste, dass ich persoenlich nichts ausrichten koennte (in Thaikultur reden Erwachsene oft nicht wirklich mit Kindern), so sprach ich meine Advisorin, Ajan Pum, an, dafuer ist sie schliesslich da.
Sie sprach mit meiner Mutter, und tatsaechlich meint diese, ich sei zuviel im Internet (dem kann ich zwar nicht zustimmen, aber was solls) und so heisst die Regel nun: Jeden Tag nur eine Stunde (in der Regel bin ich ja nicht immer so lange dran, nur an manchen Tagen eben laenger, an anderen gar nicht).

Also - die Familienregeln werden strikter und klarer.
Desweiteren beschaeftigte mcih die Woche ein starkes Heimweh - es ist eine ganz spezielle, neue Art von Gefuehl, und ich glaube und muss euch leider mitteilen, dass alle, die noch kein Austauschjahr gemacht haben, es schlecht nachvoll ziehen koennen. ich versuche es zu umreissen -
es verbirgt sich viel mehr dahinter, als das "ich will zu meiner Mama".
Es durchwebt den ganzen Tag, und man stoesst immmer dann darauf, wenn man mal wieder mit der Nase voran darauf gestossen wird, dass man sich in einer komplett fremden, uneigenen Kultur befindet. Dieser Kulturaspekt schliesst sich dem ganzen an -
man hat oft genug von den ganzen krassen, fundamentalen Unterschieden! Und so kommen auch wieder die alten, wohlbekannten Infragestellungen alles auf..

Nun. Jetzt muss ich etwas erleichterndes erklaeren -
Ich glaube, es hat gerade jetzt einen Knacks, einen Umschwung in meinem Jahr gegeben. Und das ganze spielte sich waehrend meinem Meditatinoswochenende ab.
Mir wurde prophezeit, die ersten 3 Monate wuerden sich ziehen, und dann "fliege die Zeit". Nach 3 Monaten hat mein neues Dasein akzeptiert und faengt an, zu "leben", also nicht "abenteuer zu leben".
Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich soweit bin, aber auf jedenfall hat sich etwas geaendert - und irgendetwas ist da, was mich mein heimweh besiegen laesst. Es ist so, dass irgendetwas jedesmal wenn wieder diese Gefuehle von Erschoepfung aufkommen, ganz automatisch das ganze Unterdrueckt und mich neu durchatmen laesst. Es ist schwer, etwas zu erklaeren, was man selbst noch nciht begriffen hat ;)

In den letzten Tagen ahbe ich auch ganz offen mit allen darueber geredet, was mir Probleme bereitet. Heute (Di.) erst mit meinen English-Lehrern und AFS-Beauftragten, vergange Woche (das war sehr schoen!) mit Biw, meiner besten Freundin, die auch meinte, ich koenne iommer ganz offen mit ihr reden.
Eine weitere Folge dieses "Knacks" ist zudem, dass ich jetzt meine Probleme ganz klar bennen kann
Als da seien

Familie
Nun, ich muss akzeptieren, dass ich mich hier in einer Thaifamilie befinde. Insbesonderen noch in einer wohlhabenden, hart arbeitenden Familie. Thaieltern (also, diejenigen, die hart arbteiten, meisten chinesischstammig)haben ueberhaupt nicht den gleichen Kontakt zu ihren Kindern, abends wird nicht wie bei uns (insbesondere wie bei "uns", den Schmehls) miteinander diskutiert und vom Tag berichtet. Thaimuetter nehmen ihre Kinder auch nicht in den arm, weshalb der Muttertag ja auch so besonders fuer die Thais ist, da hier die Toechter und Soehne umarmt werden.
Es ist so, dass es mir nicht gefaellt. und wiesehr ich auch in der Vergangenheit gedacht habe, es "muesse" doch anders sein und ich "koenne das doch ncith wollen", so habe ich endlich verstanden: es ist absolut egal. Natuerlich will ich nicht, dass es so ist. Natuerlich ist das auch ganz schoen, entschuldigt bitte, scheisse.
Aber das alles ist wurscht. Ich hab es zu akzeptieren, und in meinem inneren hab ich ja immer noch meine richtige Familie, und nur, weil ich jetzt fuer eine gewisse Zeit anders lebe, verliere ich ja nicht den Bezug, wie ich ihn gewohnt bin und wie er sein sollte - Ausserdem kann ich ja jeden Montag, Skypetag, erzaehlen und berichten..

SO -
ich habe jetzt endlich geschafft, zu wissen, was meine Probleme sind. Beziehungsweise, wo die unterschwelligen, grundlegenden und unangenehmen Unterschiede dieser beidn Kulturen sind. Aber ich moechte das ganze hier nicht diabolisch und lieblos machen - es ist wundervoll, die Menschen sind ganz ausgesprochen liebreizenden und Gleichaltrige erzaehlen sich ja auch alles.
ausserdem habe ich naechste Woche mein AFS-Treffen. Da kann ich dann Erfahrungen austauschen..

Nun, dann mal sehn was diese Woche noch passiert, naechste Woche geh ich 2 Tage nacvh Bangkok (reff mich mit ein paar AFS-Freunden) und dann auf das AFS-Camp. Das wird voll cool

SO, dann mal tschuess fuers erste

Samstag, August 19, 2006

Parlons des préjugés et des métropoles de notre monde

Aujourd'hui je voudrais plutôt parler des des évènements cérébraux de mes activités ici.
Bien sûr je pourrai vous raconter que le week-end dernier était sensationnel, car un groupe d'étudiants des beaux-arts de la fac de Maha-Salakan (thème principal l'art européen) était ici pour faire un Work-shop de dessin avec les élèves de notre école primaire. De même je pourrai expliquer que c'étaient des gens très interessants, que nous avons échangé nombre d'opinions, que nous avons vécu des soirées sympa ensemble et que je me suis rendu à leur universté.
Je pourrai de même me répandre sur le fait que le prof de ballet m'a invité à participer aux répétitions, et que ca a provoqué une cascade de très beaux sentiments (je n'aurai jamais cru que cette passion me signifait tant).
Mais je ne fais rien de cela -non, aujourd'hui je voudrai aller plus en profondeur, sous la simple surface des évènements. Je voudrai vous expliquer comment j'ai changé ma facon de voir cette année, oui, comment je l'ai révolutionnée; comment j'accepte que les choses ne se passe pas toujours comme je le voudrai, et combien mes amis et Lewis m'ont aidé dans ce processus.
La semaine dernière je me suis fais beaucoup de réflexions car je voulais comprendre un sentiment désagréable que je ressentait. Depuis que je suis ici je ressent de plus en plus que je suis heureux mais pas équilibré. Je suis heureux parce que tout ce passe bien et que je peux faire toutes ces expériences fascinantes, instructives et étonnantes que j'avais tant souhaité de faire.
D'un autre côté je suis insatisfait -j'ai un sentiment d'instabilité intérieure.
Si à la maison j'avais l'impression d'être bien équilibré et d'avoir fait la paix avec moi-même, maintenant c'est comme si j'avais laissé ces attributs avec ce voyage derrière moi. C'est ce sentiment que quelque chose manque, quelque chose m'empêche de me sentir bien et me rend sans repos, mais je ne peux déterminer quoi.
Il m'a fallu longtemps avant de découvrir enfin ce qui m'empêche de jouir de ma vie actuelle - d'abords il fallait que je change mon attitude vis-à-vis du programme; la clé:"Je fais tout ceci pour Moi!" Cela signifie que je devrai essayer à chaque moment de rassembler des expériences nouvelles et apprendre au lieu, et c'est ce qui est décisif, d'essayer de remplir les attentes des autres et surtout les miennes pleines de parti pris.Je me suis apercu que j'étais trop lié à des conceptions que je m'étais faite à l'avance.
Ainsi la raison pour laquelle cela me gêne que ma famille, le soir, fait si peu ensemble, c'est que je m'était imaginé qu'on serai ensemble à regarder la télé et à parler etc. Ma tâche dans cette affaire, c'est de m'adapter et d'essayer de devenir un membre de cette communauté dont, personnellement, je règlerai le rythme différement.
Un autre exemple: dans mes pensées sur cette année je me suis toujours vu faire pleine de supers activités (ce qui, d'après les commentaires des anciens ne paraissait ni irréaliste ni erroné), j'apprenai les instruments taihs traditionnels, je me balladerai en ville avec mes copains et le tout dans un milieu tout nouveau. Certain va se dire "attend, mais c'est bien ce qu'il fait!". Et il a raison. Mais ce qu'il ne voit pas, et ce que moi non plus je n'ai pas vu, c'est qu'il faut d'abord en arriver là -pour ballader il faut me faire des copains, pour apprendre un instrument il faut aller au-devant du professeur.Et quand toutes ces choses se passent différement de ce que je m'était imaginé, il faut que je l'accepte et que j'apprenne à aussi apprécier ce qui ne correspond pas forcément à mes idéaux. Comme disait un copain AFS:"la vie n'est pas un camp de vacances!"
Je dois malheureusement décevoir celui qui est arrivé jusqu'ici et lui demander pardon -je n'ai pas tout à fait fini. Bien. J'ai donc appris à vivre les choses comme elles sont. Le problème qui me reste, c'est que je ne suis pas seul à réaliser tout cela. Les personnes autour de moi ont elles aussi des attentes vis-à-vis de moi et des idées sur moi. J'aimmerai bien leur répondre dans leur sens, ou plutôt: j'ai moi aussi envie d'avoir certaines relations avec certaines personnes (ce qui ne peut réussir que si je vais à leur encontre...) Cependant je ne peux aller au-devant des autres et m'occuper de leurs attentes que si j'en ai fini avec moi-même. Je dois d'abord mettre de l'ordre en moi et faire la paix avant d'agir vers l'extérieur.
Je vais donc essayer de récupérer mon ancienne confiance en moi-même et ensuite laisser venir les choses...
Bonbon- encore quelques remarques d'ordre pratique: nous avons depuis quelques jours un nouveau ravitaillement en Foreignteachers. Deux femmes, toutes les deux des Philipinnes. L'une des deux, Jenny Mapula (j'aime ce nom! laissez-le rouler sur votre langue) c'est tout de suite accrochée à moi et a décidé que deux étrangers devaient se seconder.
Après avoir lu le livre "pardon, je suis chrétien" de Lewis (d'où le renvoi en haut) sur les questions de religion et les visions du monde, c'est très bien d'avoir quelqu'un de si intelligent (et en plus baptiste) pour discuter. Mes soucis du début, où je pensais n'avoir personne pour mener des conversations intellectuelles, se sont effacés.
PS. j'ai trouvé un truc super dans la Bangkok-Post. Quand je rentrerai, on pourra aller ensemble à Paris ou Vienne ou une autre ville géniale. Lisez-le, je pense que ca vaut le coup de s'inscrire (en plus c'est gratuit)
www.hospitalityclub.org ...

Freitag, August 18, 2006

Une semaine -et un homme qui bâtit sa maison...

Hallo,
bon, cette dernière semaine et ses évènements -samedi dernier (12 août) c'était Wan Mae', la fête des mères. C'est un jour de fête trés important pour les thailandais. C''est l'anniversaire de la reine Sirikith, et donc la fête des mères -on offre à toutes les mères une couronne de jasmin, on leur fait des révérences (wai) et on dit "phom rak Mae'", je t'aime, maman. Toute la journée régnait cette athmosphère de fête, et tout était focalisé sur la famille! Comme quand on se lève le matin de son anniversaire et on descent les tout excité escaliers pour le petit déjeuner... je me réjouis déjà à l'avance des prochaines fêtes de l'année.
Après avoir célébré les cérémonies à la maison, Pee-Tong (ma soeur, rappelez-vous), Mae Noy (ma mère, de même) et moi-même sommes allés à un village Otop -"one tambon, one product"- un initiative du roi qui vise à améliorer le commerce des produits de l'artisanat à l'intérieur de la thailande. Le village le plus proche où les produits Otop sont fabriqués et vendus se trouve un peu en dehors de la ville. Une fois arrivés là, nous sommes allés à l'entrpôt de la soie où est rassemblée toute la soie des villages environnants (quand les femmes rentrant du travail des champs n'ont rien à faire, elles s'assoient devant leur métier à tisser...)
C'était renversant! Je veux dire ... de tels motifs et couleurs parfaits, extraordinairement beaux et pourtant tous différents les uns des autres... le tout cependant pas un produit qui ne serait accessible qu'aux milieux élevés de la société, le prix nous paraitrant ridicule -un mètre coûte à peu près 4 Euros. Ma mère m'a offert divers objets, je n'ai pas pu la persuader de payer moi-même, pourtant j'avais l'argent sur moi.
Après, toute la smala est partie à Khon-Kaen, la grande ville la plus proche (cherchez dans l'atlas ...). Là nous avons fait des courses dans un immense centre commercial. C'était aussi cette sorte de "vie de famille". Malgré tout je ne peux m'empêcher de regretter "ma" vie de famille -j'éspère apprendre assez vite à l'accepter.
J'ai aussi découvert quelque chose de nouveau: ici ca vaut vraiment le coup de regarder les DVD -en anglais, chaque film 3 Euros ( les nouveaux films qui chez nous coûtent 20 Euros), les autres films encore moins.
Dimanche mon oncle m'a emmené avec un de ses amis, qui est lui-même fonctionnaire de haut rang pour le projet Otop, à un des villages dans lesquels on tisse de la soie et du coton. Les villageoises ont absolument tenu à me montrer et m'expliquer comment elles créent les différents motifs -trés interessant et incroyablement compliqué. Je leur ai montré ma reconnaissance en leur achetant un peu de leurs produits.
Ensuite j'ai eu la visite d'un des bénévoles d'AFS-thailande. Peer-Ahm, 24 ans, ancienne des USA, habite à Bangkok, mais elle a sa famille ici. Ca fait un bien fou d'entendre dire que d'autres ont tant de problèmes. Oh, c'est formulé de facon trés défavorable -je voulais dire que c'est bien pour moi qu'on me montre le peu de problèmes que j'ai et comme je suis bien. Soit les autres n'ont le droit de rien entreprendre, soit ils ont des problèmes avec leur famille, soit, soit ... Elner (USA) a déjà changé de famille.
En fait je ne voudrai pas vous ennuyer avec tous ces détails. Mais mantenant que j'ai commencé, il faut bien que je finisse: cette semaine on s'est régalé à l'école -il y avait le festival des sports. L'école est alors répartie en 4 couleurs qui, accompagnées en grande pompe de chants choraux des élèves, disputent des compétitions dans plein de disciplines. J'ai joué au volley avec mon équipe verte et ai remarqué trop tard que -Ô surprise- il y avait un tournoi de boules. Vous savez bien, le jeu auquel jouent les vieux pépés dans les parcs en france, avec les lourdes boules d'acier... la reine a importé ce sport de france en thailande et depuis ca se répand à toute allure .
J'ai eu le droit -et le devoir- de mener la marche pendant la cérémonie d'ouverture dans la ville, costumé en thai. C'est étonnant de voir combien tous s'investissent pour transformer une simple activité scolaire en quelque chose de si somptueux ! A nous les élèves allemands de copier...

Bien. Changeons de sujet: j'essaie donc de régler tous mes problèmes les uns après les autres, de manière rationnelle. Cette semaine c'était:
"c'est sûr, c'est beau ici, mais un an??" Bon. C'est beau, oui, mais c'est évidemment fatigant. Se languir de la maison chaque fois que ca devient difficile, c'est complètement faux. De toute facon ma vie à la maison n'est pas toujours drôle et pas toujours facile. En plus je voulais aussi faire cette année pour devenir plus indépendant et apprendre à régler des problèmes tout seul, livré à moi-même.
Et si ca dure si longtemps et se tire peut-être parfois en longueur, il faut le subir de bon coeur. Pour obtenir tout ce que le programme promet, il FAUT une durée d'un an.
Quand un homme construit une maison, il peut choisir entre une simple cabane de bois ou une maison de briques. La maison de bois rempli les mêmes fonctions que celle de pierres (sauf si on habite une région de tempêtes). S'il se décide pour la maison somptueuse de briques, il lui faudra y travailler longtemps. Posant une pierre sur l'autre, il pense peut-être souvent qu'il auriat aussi bien pu construire la simple maison de bois. Mais une fois qu'il aura tenu le coup il sera fier et heureux de pouvoir passer sa vie dans une si belle maison érigée par lui-même. Il suffit d'avoir son but devant les yeux et avec le temps on apprend à voir aussi la route.
Je n'ai qu'a garder la tête en haut et je pourrai faire de la vie ici une routine sans soucis.
Voilà pour cet après-midi.

Donnerstag, August 17, 2006

Woche sechs - und ein Mann, der sein Haus baut..

Hallo,
nun, die letzte Woche und ihre Geschehnisse -
am vergangenen Samstag (12.Aug) war Wan Mae', Muttertag.
Ein sehr bedeutender Feiertag fuer die Thais. Es ist der Geburtstag der
Koenigin Sirikith, und damit Muttertag - allen Muettern wird ein Jasminkranz
dargebracht, sie werden gewait und man sagt "Phom rak Mae' " - ich liebe
dic, Mama.
Den ganzen Tag herrschte diese Feiertagsstimmung, und es war alles so
andaechtig auf Famlie fokosiert! Wie wenn man am Morgen seines
Geburtstages aufsteht und mit voller Spannung die Treppe zum Fruehstueck
runtergeht... ich freue mich schon auf die kommenden Feiertages des Jahres.

Nachdem wir nun das Zeremonielle zuhause vollbracht hatten, sind Pee Tong (meine Schwester, wie ihr euch merken muesst) und Mae Noy(meine Mama, auch merken!) und letzlich ich zu einem Otop-Dorf gefahren -
"one tambon, one product" - eine Initiative des Koenigs, um den Handel von
Handwerksprodukten innerhalb Thailand zu verbessern.
Das naechstgelegene Dorf, in dem Otop-Produkte hergestellt und gehandelt werden, befindet sich ein Stueck ausserhalb der Stadt. Dort angekommen, begaben wir uns zu dem Stuetzpunkt fuer Seide, wo die gesamte Seide
der umliegenden Doerfer zusammen kommt (wenn Frauen nach der Feldarbeit
nichts zu tuen haben, setzen sie sich an ihren Webstuhl..)
Es war umwerfend! Ich meine... solch perfektes, wunderschoenes, in
Mustern und Farben so unterschiedlich und reiches Handwerk... und trotzdem wird es nicht zu hier nicht zu einem Produkt emporgehoben, das letzlich nur noch den hoeheren Kreisen der Gesellschaft zugaenglich und erschwinglich ist - fuer uns scheint der Preis lachhaft - ein Meter umgerechnet in der Regel 4 Euro.
Meine Mutter schenkte mir diverse Dinge, ich konnte sie auch nicht davon ueberzeugen, selbst zu zahlen, schliesslich hatte ich das Geld dabei..

Nachher fuhr die ganze Sippe nach Khon Kaen, der naechst groessten Stadt (schaut
mal im Atlas nach..). Dort haben wir dann in einem riesigen
Supermarkt-Center Einkauefe erledigt. Das war auch diese Art "Familienleben".
Trotzdem laesst es mich nicht mein Sehnen nach "meinem" Familienumgang vergessen - ich hoffe, ich lerne recht bald, vollends damit zurechtzukommen.
Und etwas neues habe ich auch entdeckt: Es lohnt sich absolut, hier ein wenig DVD's zu shoppen - Englishsprachig, jeweils (also, die neuen Kinofilme, die bei uns 20 Euro kosten)3 Euro, andere Filme noch weniger.

Sonntags hat mein Onkel mich mit einem seiner Freunde, selbst hochrangiger Vermittler fuer das Otop-Projekt, zu einem der Doerfer mitgenommen, in dem die Seide und die Baumwollstoffe gewebt werden. Die Dorfbewohnerinnen waren ganz wild darauf, mir zu zeigen und zu erklaeren, wie sie ihre verschiedenen Muster herstellen - sehr interessant, und unglaublich kompliziert. Um mich erkenntlich zu zeigen hab ich ihnen dann ein paar ihrer erzeugnisse abgenommen.

Desweiteren besuchte mich einer der Ehrenamtlichen von AFS Thailand. Pee Ahm,24, USA-Returnee, lebt zwar selbst in Bangkok, hat aber seine Familie hier. Es tat ausgesprochen gut zu hoeren, das andere so viele Probleme haben. Oh, das ist seghr unguenstig formuliert - ich meine, es ist gut fuer mich, direkt gezeigt zu bekomen, wie wenig Probleme ich selbst habe und wie gut es mir hier geht. Entweder duerfen die Anderen nichts unternehmen oder sie haben Probleme mit ihrer Familie oder oder. EIner (USA) hat sogar schon die Familie gewechselt.

Ich moechte euch eigentlich nicht mit all diesen Einzelheiten langweilen. Jetzt hab ich aber angefangen, und da muss ich es schleisslich noch zuende bringen: Diese Schule war diese Woche ein grosser Spass - es ist Sport-Festival. Die ganze Schule wird in 4 Farben eingeteilt, um dann, begleitet von maechtigen pomp und Cheerchoeren der Mitschueler und allem, gegeneinander in versch. Disziplinen anzutreten. Ich habe mein Gruenes Team im Volleyball untertuetz, leider habe ich zu spaet bemerkt, dass (man hoere und staune!) auch Boulle gespielt wird. Ihr wisst schon, das Spiel, das all die alten Opas in den franzoesischen Parks spielen, mit den schweren Eisenkugeln... die Koenigin hat diese Sportart nach einem Staatsbesuch in Frankreich nach Thailand gebracht, wo es sich seit dem rasend verbreitet.
Ich durfte (musste) an der Erfoeffnungszeremonie den Marsch durch die Stadt anfuehren, in einem Thaikostuem. Es ist erstaunlich zu sehen, wie sehr sich alle ins Zeug legen, um aus solchen Schul-Aktivitaeten etwas wirtklich Prachtvolles zu machen! Wir faulen "null-bock"-Schueler aus Deutschland sollten uns da mal was abgucken..

Nun. Jetzt wieder zu etwas anderem: Ich versuche ja, auf rationale Weise nach und nach all meine Problme hier aus dem Weg zu raeumen.Diese Woche stand an:
"Es ist zwar sehr schoen hier, aber ein Jahr?". Nun. Es ist schoen, ja, aber es ist natuerlich anstrengend. Sich jedesmal nach Hause zu sehnen, sobald es wieder etwas schwierig wird, ist absolut falsch. Schliesslich ist auch mein Leben "daheim" nicht immer nur Spass und nicht immer leicht. Und weiter wollte ich dieses Jahr auch machen, um selbststaendiger zu werden und um zu lernen, Probleme voellig auf mich allein gestellt zu loesen.
Und dass es so lange dauert, und sich bisweilen auch ziemlich ziehen mag, muss akzeptiert und guten Gemuets ueberstanden werden. Um all das zu erlangen, was dieses ganze Programm verspricht, kann es eben nicht kuerzer als ein Jahr sein.
Wenn ein Mann ein Haus baut, kann er zwischen einer simplen Holzhuette und einem Backsteinhaus waehlen. Das Holzhaus erfuellt genauso seine Zwecke wie das Steinerne (es sei denn, man lebt in einer Sturmgegend;). Entscheidet er sich fuer das praechtige Backsteinhaus, so muss er lange Arbeit in Kauf nehmen. Waherend er Stein auf Stein schichtet, mag er sich oft denken, er haette doch einfach das simple Holzhaus bauen koennen. Doch wenn er erst einmal durchgehalten hat, wird er stolz sein und froh, sein Leben in solch einem tollen, von IHM errichteten Gebaeude verbringen zu koennen. Man muss nur sein Ziel vor Augen haben,und mit der Zeit lernt man, auch die Strasse zu sehen.
Ich muss nur immer den Kopf hochhalten, dann werde ich auch das Leben hier sorglos zum Alltag machen koennen.
Soweit diesen Nachmittag

Freitag, August 11, 2006

Ueber Vorurteile und die Metropolen unserer Welt

Ich moechte heute wieder ueber eher gedankliche Geschehnisse meines Treibens hier reden.
Sicherlich koennte ich euch erzaehlen, dass das letzte Wochenende wunderschoen war, da eine Gruppe von Kunststudenten aus Maha-Salakan-Uiversity der schoenen Kuenste (Schwerpunkt europaeische Kunst!)hier war, um einen Zeichen-Workshop fuer die Schueler unserer Grundschule zu gestalten. Ebenso koennte ich berichten, dass dies sehr interessante Menschen waren, wir viele Ansichten ausgetauscht haben, zusammen "chillige" Abende verbracht haben und ich ihre Uni besucht habe.
Ich koentte mich weiter darueber auslassen, dass ich hier von dem Ballettprof eingeladen wurde, bei Proben mitzumachen, und dass dies einen Sturzbach von wunderschoenen Gefuehlen hervorgerufen hat (ich haette nie gemeint, dass mir diese Passion SO viel bedeutet!). Aber dass tue ich nicht - nein, heute moechte ich etwas tiefer greifen, unter die simple Oeberflaeche der Geschehnisse. Ich moechte euch erklaeren, wie ich meine Einstellung zu diesem Jahr veraendert, ja, revulotioniert habe; wie ich mich damit abfinde, das die Dinge hier manchmal gegen meinen Strich verlaufen; und in wie weit meine Freunde und Lewis mir dabei geholfen haben -

Ich habe mir in der vergangenen Woche verstaerkt Gedanken gemacht, ich wollte einem unangenehmen Gefuehl auf den Grund gehen. Seit meiner Zeit hier spuere ich mehr und mehr, wie ich zwar gluecklich bin, aber nicht zufrieden. Gluecklich bin ich insoweit, dass es mir hier gut geht. Dass ich all die faszinierenden, lehrreichen und erstaunlichen Erfahrungen machen kann, die ich mir sosehr gewuenscht habe.

Unzufrieden dagegen ist hier ganz woertlich gemeint - ich habe innerlichen Unfrieden.
War ich nach meinen Begriffen daheim doch recht ausgeglichen und hatte ich mit mir selbst Frieden geschlossen, so ist es, als haette ich all diese Eigenschaften mit meiner Reise hierhin zurueckgelassen. Es ist dieses Gefuehl, irgendetwas fehlt noch, irgendetwas verhindert mein absolutes Wohlbefinden und macht mich rastlos, doch kann ich nicht erkennen, was.
Es dauerte eine Weile, bis ich nun endlich herausgefunden habe, was mir das Geniesssen meines derzeitigen Daseins verbaut -
erstens musste ich meine Einstellung gegenueber dem ganzen Programm aendern; Der Schluesselsatz lautet:"Ich mache das hier fuer Mich!". Damit ist gesagt, ich solle versuchen,hier neue Erfahrungen zu sammeln und fuer mich in jedem Augenblick neu zu lernen, nicht, und das ist das Entscheidende, versuchen, anderer und vorallem meine voreingenommenen Erwartungen zu erfuellen. Ich habe gemerkt, dass ich vielzusehr an Vorstellungen gebunden bin, die ich mir im Vorhinein angeeignet habe.
So stoert es mich nur deshalb sosehr, das meine Familie abends so wenig miteinander unternimmt, weil ich mir vorgestellt hatte, wir wuerden hier abends zusammensitzen und reden und Fernseh gucken etc. Meine Aufgabe in der ganzen Sache bestehe darin, mich anzupassen und zu versuchen, Teil dieser Gemeinschaft zu werden. Nun stellt sich aber heraus, dass ich versuchen muss, Teil einer Gemeinschaft zu werden, dessen Lebendsrythmus ich persoenlich ganz anders gestalten wuerde.
Ein weiteres Beispiel: Ich habe mich in meinen Gedanken ueber mein Jahr immer nur bei tollen Aktivitaeten gesehen. Ich hab mir vorgestellt (was ja nach den Berichten aller Ehemaligen gar nicht so abwegig und unrealistisch war), ich wuerde traditionelle ThaiInstrumente lernen, wuerde mit Freunden bummeln gehen und das alles in einer voellig neuen Umgebung. Manch einer wird sich jetzt vll. denken "Moment, aber das tut der doch alles". Damit hat er ganz Recht. Aber was er nicht sieht, und was ich auch nicht gesehen habe, ist, dass ich erst einmal zu diesem Punkt gelangen muss - zum Bummeln muss ich mir ersteinmal Freunde machen, zum Instrumente lernen muss ich erst einmal auf den Lehrer zugehen. Und wenn all diese Dinge anders ausfallen, als ich mir vorstellen wuerde, wie sie sein sollten, koennten oder wie ich sie gerne haette, dann muss ich das hinnehmen und lernen, auch diese nicht meinen Idealen entsprechenden Eigenschaften zu lieben.
Wie ein MitAFSer so schoen sagte: Das Leben ist kein Ponyhof!

Wer es bis hier hin geschafft hat, muss ich leider enttaueschen und um Verzeihung bitten - ich bin naehmlich noch nicht ganz fertig.
Nun. Ich habe also gelernt, die Dinge so zu leben, wie sie sind. Nachwie vor stellt sich aber immer noch das Problem, dass ich nicht alleine bin, um das zu tun. All die Menschen um mich herum haben auch gewisse Vorstellung von mir und Erwartungen an mich. Diesen moechte ich gerne entgegenkommen, oder eher: Ich selbst habe den Wunsch, zu bestimmten Menschen in einem ganz bestimmten Verhaeltnis zu stehen (was sich nur dann ergeben kann, wenn ich ihnen entgegenkomme..). Ich kann aber erst auf andere zugehen und mich um deren Erwartungen kuemmern, wenn ich mit mir selbst fertig bin. Ich muss erst selbst in mir Ordnung herstellen und Frieden in mich bringen, bevor ich daran gehe, nach aussen zu wirken.

Ich werde mich nun also daran setzen, wieder mein altes Selbstbewusstsein und -vertrauen wiederzuerlangen um dann zu beginnen, alles auf mich zukommen zu lassen...

Fischfisch - noch ein paar "praktische" Anmerkungen:
Seit einigen Tagen haben wir wieder Nachschub an Foreignteachern bekommen. Zwei Frauen, beide von den Phillipinen. Eine von ihnen, Jenny Mapula (ich liebe diesen Namen! Lasst ihn euch auf eurer Zunge zergehen), hat sich sofort an mich gehaengt und gemeint, wir muessen "als zwei Foreigners" doch zusammmenhalten.
Nachdem ich das Buch ueber Religionsfrage und Weltanschauung (daher auch der Verweis oben auf Lewis und die Freunde) "Pardon, ich bin Christ" verschlungen habe, ist es sehr gut, jemanden so gescheites (und obendrein Baptistin) zum Reden zu haben. Meine anfaengliche Sorge, ich wuerde dieses Jahr auf intelektuelle Gespraeche verzichten muessen ist wohl nun ueberholt.

PS: Ich habe da etwas ganz tolles der Bangkok Post gelesen. Wenn ich wieder komme, koenne wir damit zusammen nach Paris gehen oder Wien oder sonst eine tolle Stadt. Lest es euch durch, ich denke, eine Anmeldung lohnt sich (ist ja ohnehin kostenfrei)
www.hospitalityclub.org - - - -

Mittwoch, August 02, 2006

Die lieben Thais

Ich hbae es mir zur Aufgabe gemacht, mich heute ueber eiige Thai-Fakten auszulassen. Ueber die Aussagekraft laesst sich streiten, allerdings halte ich mich in diesem Zwist dann dezent heraus... es folgen einige Details, die ich euch mitteilen moechte:

-Thais essen Erdnuesse "roh". Anders als die Unsrigen sind die hiesigen nicht geroestet noch getrocknet, sondern noch gruen

-In Thailand gibt es viele deutsche Produkte. Ueber ihren ethnischen Hintergrund wissen aber die wenigsten. Einige Musterbeispiele sind "Uhu" (der Kleber..), hier wie "juhuh!" ausgesprochen; "Rotring" hat hier jeder Schueler, und es ist immer ein Spass, die bedeutung der roten Ringe auf den Produkten zu erklaeren. Und, zu meinem Glueck, ist das, was wir Kakao nennen, hier nur unter "Ovaltine" bekannt.. nun trinke ich morgens immer Ovomaltine (warum der Name geaendert wurde, st mir schleierhaft)

-Was fuer uns als Erfindung alter Western-Filmregiesseure scheint, ist reine Wahrheit. Thais (whrs. Asiaten an sich..) haben Schwierigkeiten, "R" auszusprechen; stattdessen sagen sie dann.. "L" ! ("geblatener Leis, du Plolet")

-Thais schauen liebend gerne Fernsehen. VOr allem beim Essen. Deshalb steht in jedem Resteraunt vor den Tischen der Gaeste ein Fernseher... *pf*

-Es werden hier andere Toiletten benutzt als bei uns. Klopapier gibt es nicht, stattdessen Wasser pistolen (modern), oder Schuesseln (gelaufig). Die KLos sind eine Art "Plummsklo aus Keramik". Aber keine Angst, so schlimm, wie es scheint ist es nicht

-Jeden Morgen um halb neun und jeden Abend um sechs wird die Nationalhymne gespielt. Sie laueft dann im Fernsehen und in den Lautsprechern. Jeden Schultag muessen de Schueler sich versammeln und singen, die Flagge wird gehisst

-Der Koenig wird von allen Thais verehrt und respektiert. Es ist absoulut unratsam (und waere zudem auch unangebracht), Kritk dem Koenig gegenueber hervorzubringen oder die Bildnisse, die ueberall haengen, mit mangelnden Respekt zu behandeln (man muss sie waien..). Aber da der Koenig ein sehr guter Mann ist, der der armen Agrarbevoelkerung sehr hilft, habe ich damit kein Problem..

-Jeder Tag hat in Thailand eine bestimmte Farbe. Frueher war es brauch, sich demnach zu kleiden, heute wird dies nichtmehr wirklich praktiziert, zumal wir ja Uniformen tragen muessen. Ausser Montags, da wird gelb getragen, in Ehren des Koenigs, welcher an einem MONTAG (gelb..) geboren wurde

-weisse Hautfarbe gilt in Asien als Schoenheitsideal. Daher wird ueberall Werbung fuer weissmachende Cremes etc gemacht - le monde inverser, die umgekehrte Welt

-die Begruesung in Thailand findet durch den Wai statt - ein aneinanderlegen der Haende. Die Hoehe der Haende bestimmt den Respekt (Moenche Stirn..). Moenche erwiedern niemals einen Wai, selbst dem Koenig nicht gegenueber.

-jedes Haus besizt ein sogen. Geisterhaueschen. Diese schoenen Geblide sind die Behausungen der Gesiter, die nicht in die Haeuser der Menschen ziehen sollen. Damit die Geister nicht in einer Bruchbude leben muessen, wird es von Zeit zu Zeit "renoviert"

-Thais fahren stundenlang, zu wunderschoenen Orten (da Thailand.. :D), um dann auszusteigen, einige Photos zu machen, 10 min dort zu bleiben, einzusteigen und wieder zu fahren

-Thais (die weiblichen unter ihnen..) rasieren sich nicht die Beine. Bei den meisten ist das kein Problem, da die hier irgendwie nich so viel Koerperbehaarung haben. Aber manchmal... chchcch

-Fruechte: Also, es gibt hier eine Vielzahl von Fruechten, die sehr gut schmecken und fuer Thais auch absolut normal sind, die wir schlichtweg nicht kennen. Ich finde das im hinblick einerseits seltsam, andererseits durchaus beruhigend
ach, ja. Und die Fruechte hier fallen alle in Miniatur aus. Die Bananen sind nicht laenger alsein Kulli, die Wassermelonen so gross wie ein Volleyball

In aller Eile verabschiede ich mich an dieser Stelle,
draussen laesst sich ein Wolkenbruch vernehmen -
da lass ich mich doch nicht zweimal rufen!

Tinobinochakelino

Dienstag, August 01, 2006

Presqu´un mois, 400 strophes et pas de fin en vue

Bonjour à tout l´monde !!

Je suppose, en tant que non-informaticien , que c´est à cause de la mousson qu´il n´y avait pas internet la semaine dernière. Je ne veux pas dire que se soit forcément grave, mais, par conséquent, pas de possibilité de transmettre les nouvelles de ce qu´il se passe ici vers Prathat Joeraman et Franksais (oui oui, c´est comme ca* que ca fini quand les thais veulent ajouter des anglicismes à leur langue! )
Dimanche j´étais près du Mékong ! Au moins, je peux dire que j´ai vu l´artère vitale de l´Asie (du sud) et l´un des fleuves les plus longs du monde (4600 km, travèrse 6 nations)...
Bon bref... A part ca* , je suis monté sur mon premier éléphant, j´ai, pour la première fois, rencontré des moines (très rigolos) et j´ai été la « vitcime » d´un jeu de mots un peu compliqué que je n´ai toujours pas compris, mais qui n´été pas bien méchant (« Wai naam » - bénir l´eau et ‘chépakoi’...)
Demain [samedi 29juillet, ndt], je vais partir dans un wat près du Mékong pour un cours de méditation et dimanche [hier ndt] j´irai acheter de la soie thai ; je n´ai jamais vu quelque chose d´aussi artistiquement stupéfiant que l´on puisse acheter pour si peu d´argent...
Et maintenant, un regard sur mes sentiments : Alooooooors, qu´est ce que l´on trouve ici...
Je me sens ‘vachement’ à l´aise ici, presque comme à la maison. J´ai une famille qui fait beaucoup de choses avec moi, et une mère que j´aime (le 12 août, c´est le fête des mères / anniversaire de la Reine. En thailande, cette fête est très importante et s´accompagne de nombreuses festivités et de couronnes de jasmin – je me suis déjà acheté un t-shirt « I love my Mum »). A l´école, j´ai de bons amis, mais la plupart des élèves m´ennervent.
Aujourd´hui était un triste jour : Amy, une prof maldivienne, mon alliée et ma confidente dans ce pays plein de thais,m´a appris qu´elle et Richard, son mari prof d´anglais, allaient partir demain [samedi 29 juillet ndt] pour enseigner dans une école à Bangkok, pour des raisons financières. Elle m´a cependant promis que si j´avais un jour l´envie de venir aux Maldives, je pourrai loger chez sa famille, les Maldives étant assez chères pour les touristes. une personne de moins sur la très courte liste des personnes qui me comprennent [linguistiquement parlant ndt].
Ah, je n´ai pas encore mentionné une partie importante de ma vie au Siam – NGC, le National Geographic Chanel- je suppose que je rentrerai en garcon* cultivé !
J´aimerais rajouter celle ci à mes réfléxions : ce matin [vendredi dernier ndt], je me suis rendu compte à quel point j´étais imprégné par la culture chrétienne, et ainsi donc, ce matin, comme chaque vendredi, nous avons récité les prières bouddhistes, debout les mains jointes, mais j´ai cependant préféré ‘joindre les poings’ [il avait dc les mais jointes, mais les doigts croisé et repliés, capite ? ndt]. A ce moment précis, j´ai senti en moi la nostalgie des vieilles et froides cathédrales aux vitraux colorés, un prêtre sur sa chaire et les touristes flanants... [ohla Tino, ??? ndt]. Peut-être était-ce simplement un ‘symptôme’ supplémentaire de mon changement de culture (ma propre culture me manque !!!) mais peut-être aussi tout simplement un attachement a cette religion [chrétienne of course, ndt, qui en a marre de taper cette traduction...]
[uuhhra, c´est fini, veuillez cependant, chers assidus lecteurs francophones du blog de tino, pardonner les fote dorto grafe qui ponctuent ce texte, afin, naturellement, de rendre le rendre plus vérique, moins littéraire que ce qu´il serait, si j´avais laisser ma plume parler d´elle mm...bien sur, tt est voulu, les fautes, la médiocre traduction...c´est fait expres...ndt]

Quoi qu´il en soit, demain [samedi 29 juillet ndt] sera une longue journée
Dormez bien et tranquilles