Montag, Oktober 30, 2006

Mit Nadel und Faden

Heute nur ein paar Nebensachen, ich moechte, wie man so schoen zu sagen pflegt, mal “aus dem Naehkaestchen plaudern”.
Es gibt da so ein paar Dinge, wie cih glaueb ich schon einmal erwaehnte, die fuer mich so gewoehnlich sind, dass ich gar nicht auf die Idee komme, sie mitzuteilen – und das letzte Wort trifft es ausserdem verblueffend gut: Ich moechte so gern meine Erfahrungen, die mich zu einem gewissenhafteren, weitsichtigeren Menschen (mit ‘erweitertem Horizont’ eben) machen. Aber all diesen guten Absichten, die mir wirklich am Herzen liegen und von euch nu rein offense Ohr abverlangen, werde ich wohl eher bei meiner Rueckkehr nachgehen koennen.
Packen wir also faden und Nadel aus – was ahben wir denn da… Oh! Wichtige Neuigkeiten. Seit diesem Halbjahr geht ein Raunen durch die Schule, doch was soll man machen. Die weiblichen Mitgenossinen haben es anerzogen bekommen, sich nicht gegen Lehrer aufzulehnen und uns Jungen betrifft es ja nicht. Wie letztens beim Morgenappell kungetan wurde, muessen nun ALLE Maedchen von Mo.1 bis Mo.5 (ausgenommen also der letzten Jahrgangsstufe, Mo.6) ihre Haare kurz halten. Bis zum Auslauf der Woche muessen nun also alle Maedchen zum Friseur gerannt sein und sich die (allesamt schwarzen und ohnehin immer gleichen Haare, ausser hier und da mal die gewellten oder gar lockigen Exemplare) Haarpracht auf Schulterlaenge kuerzen lassen. Bisher war dieses Gebot nur den Schuelern von Mo.1 bis Mo.3 auferlegt. Also, dies waren also die “Nouvelles D’Importances” der vergangenen Woche.
Machen wir bei unserem bildlich gesprochenem Rundgang durch meine Naehkiste weiter – hab ich schon ein Wort ueber mein bett verloren? Also, Matratzen bestehen in Thailand so gut wie ohne Ausnaheme (was ich bis jetzt bei allen Leuten und bei allen Matratzenhaendlern beobachten konnte) aus Styropor. Ich schlafe nun schon seit 16 Wochen auf einem rechteckigen Brett aus Styropor, das nur die Last meines spitzen Ellebogens beim Lesen zu verbiegen vermag. Es ist nicht besonders gemuetlich, aber ich bin noch nicht in einem Alter, in dem mir ueber meinen Ruecken Gedanken mache. Weitaus unangenehmer ist dann doch das Kissen. Ich kann zwar nicht behaupten, dass dieses aus Styropor sei, doch scheinen Thais eine neue Methode gefunden zu haben, wie man aus ein bisschen Watte und kraeftig Beton eine Kopfunterlage herstellen kann . Das Kissen gibt auch nicht wirlich nach, und so hat mein Hals sich schon daran gewoehnt und ich stehe morgens nicht MEHR mit Nackenschmerzen auf.. alles nur von Vorteil, so kann mir auch die ungemuetlichste Couch eines Freundes nach einer Feier nichts mehr anhaben!
Inmitten dieses Labyrinthes von scheinbar unangenehmen Mitteilung ein Lichtblick, ein heller Streifen am Firmament. Wer haette es noch zu glauben gewagt! Ich moechte hier mit aller Deutlichkeit die Unverzichtbarkeit und den Wert einer tollen Thai-Oma klarstellen. Wenn man zeitweise auch an den schlechten Launen, den unbestaendigkeiten in der Gunst seiner Thai-Muetter zu leiden hat (wie ich in der vergangenen Woche), so ist eine Grossmutter doch immer gespraechig und nimmt einen immer auf alle gesellschaftlichen Events in der Gemeinde mit. Meine Oma ist da ein ganz ausgesprochenes Vorzeigeexemplar. Und sie ist so guttuend unendlich gespraechig. Was in meiner ersten Familie unertraeglich war, laueft trotz allem in meiner Neuen in schwaecherer Form weiter, und nach allem scheint es eben einfach gannz normal zu sein, dass in Thaifamilien nicht so viel miteinander konversiert wird.

Och, jetzt hab ich eine tolle Ueberleitung verpasst. Spulen wir nochmal ein paar Zeilen zurueck – “..so ist eine Grossmutter doch immer gespraechig und nimmt einen immer auf alle gesellschaftlichen Events in der Gemeinde mit”.
Hiermit rutsche ich jetzt grossartig kuenstlerisch in ein weiteres kleines Erlebniss ueber: Meine erste Hochzeit. Thaihochzeit.

Letzte Woch wurde ich beim Aerobic von einer meiner Mit-Taenzer eingeladen, zur Hochzeit ihrer Tochter am Sonntag zu kommen. Dankbar nahm ich an, und ehe ich mich versah war ich bereits von meiner Oma begleitet Sonntags Morgen, um 6:30 (Thaihochzeiten starten wohl sehr frueh..) im Auto von ihrer Freundin.
Also, das traditionelle Prozedere einer Tahihochzeit, soweit es sich auf dieser Halb-Thai-Halb-Chinesischen (ein grosser Anteil der thailandischen bevoelkerung ist chinesischstammig, wobei diese ‘Chinesen’ meistens die wohlhabenden, da verbissen arbeitenden Leute sind) miterleben durfte:

Erst wird frueh morgens mit der Hochzeitsgesellschaft (in unserem Falle auf dieser grossen, teuren, ‘protzigen’ Hochzeit die halbe Stadt, und jeder, der mehr als ein Feldarbeiter oder Ladenhaendler ist) mit einer eingeladenen Gruppe Moenche gebetet und Tamboon (Spenden fuer Moenche [die ja in Besitzlosigkeit leben]) gemacht und eben buddhistische Singsaenge anhoeren. Dieses ‘so rumsitzen’ hat mir nebenbei noch eine grosse Gunst gebracht. Ich hatte Zeit, mir all die tollen Seidenkostueme und die grosse Vielfalt von diesen Geweben anzuschauen zu beobachten. Schliesslich ist es in Thailand (um meine letzten konfusen Kritiken auf einen Punkt zu bringen) aeusserst wichtig, der Gesellschaft gegenueber seinen Stand zu zeigen, um die einem gebuehrende Behandlung zu erfahren. Und so ist es an solceh Anlaessen also ganz ueberaus wichtig, sich von seiner schmuckesten Seite zu zeigen, und die groessten Ringe und die edelsten Seidengewaender werden zur Schau getragen. Wundervoll!

Alos – von 7:00 bis 8:30 plaetscherte es also dahin. Nach einer gewissen Zeit lockerte sich das Ganze, die Moenche gingen, und man tummelte sich in den allgemeinen Gespraechen rum. S gegen 8:45 kam dann die Familie des Braeutigams in einem Marschzug (mit Musik und Palmenwedeln und so) ueber die Hauptstrasse hinzu.
Dann.. aeh, dann folgte – naja, ich bin ja in Thailand – also, was folgte war natuerlich ESSEN . Dabei wurde nicht geknausert und die grosse Gesellschaft fand sic him schoen hergerichteten Hinterhof zusammen, um an 6er-Tischen Platz zu nehmen. Ich sass mit meiner Oma und ihren Freundinnen und noch zwei Lehrern (Lehrer haben nebenbei gemerkt einen recht hohen Rang in der Gesellschaft).
Da die Familie der Braut chinesisch-stammig war, war das ganze (laaange) Essen chinesisch und nicht besonders lecker. Staendig nur irgendwelche Huehnerbruehen, aber auch fritierte Scampis etc. Die Nachtische waren auch nicht so toll, chinesische sind in der Regel immer ueberparfumiert und haben etwas von Seife. Vll. finden sie gerade deswegen bei den Suesskram liebenden Thais so viel Anklang. Auf das 2-stuendige Essen (durchweg von einer Band begleitet) folgte die wichtigste Zeremonie: Freunde und Verwandte des Brautpaares gossen nacheinander und Beglueckwuenschungen aus einer golden eingefassten Muschel geweihtes Wasser ueber die zum Wai gefalteten Haende der Brautleute. Ja, und das wars dann eigentlich schon.. eine schoene Erfahrung, interessant. Ich schreite also voran in dem Kennenlernen von Festivitaeten. Naechsten Sonntag ist Loy Kratong, einem Fest, bei dem bei Vollmond Bananenblaetter-Boote mit Kerzen auf Seeen und sonstigen Wasseransammlungen ausgesetz werden. Das soll Glueck bringen, und dir deinen Wuensche erfuellen.


Ich schliesse nun fuer heute. Noch zwei Anmerkungen sollen mir erlaubt sein:
Erstens: Ich merke, dass die Kalte Saison (entschuldigt, die ‘kuehle’ Saison, es sind immer noch nie weniger als 20 Grad) anbricht. Es hat seit Tagen nicht mehr gereget und abends wird es sichtbar angenehmer :). Oh, und ein weiteres untaeuschbares Zeichen ist, dass heute morgen meine Lehrerin in einer Jacke zur Schule kam, und mich ganz verbluefft fragte, ob mir nicht kalt sei. Hehe, wenn die etwas von unseren -20 Grad erahnen koennte..
Zweitens: Bei euch hat sich die Uhrzeit verschoben. Ja, idas brauch ich EUCH nicht erzaehlen, aber wenn ihr euch fragen moegt, wie viel Uhr es denn beim kleinen Tino (vorsicht! Ich bin gewachsen!)ist, muersst ihr ab sofort immer 6 Stunden draufpacken.

Fuehlt euch ganz leicht gedrueckt, denn auch auf zarte Wesen wie Tarah nehem ich Ruecksicht..

PS: ich hoffe, ich habndel mir jetzt nicht tausende Spams ein: tino@bhtgmbh.de
So lautet meine Email-Adresse, und dies gilt vorallem Carina, die schlauer Weise immer wieder darauf hinwies, wir sollten uns doch mal bald schreiben, doch dabei immer vergass, mir ihre eigene Adresse mitzuteilen – kleiner Schussel, du :)

Es folgt bald schon wieder mehr,
Ich fuehle mich in letzter Zeit aus lauter Langeweile und Schulalltag wieder dazu bewegt, mich mitzuteilen

Tino Bambino

Freitag, Oktober 27, 2006

Extraits de la vie d'un randonneur du monde

Eh voilà, c'est terminé!
Ainsi je me fais porter rentrant après une certaine absence. Il ne m'a pas été permis de vous rapporter plus tôt, à vous mes chers contemporains européens qui errent parmis les feuillages tombants, mes aventures et mes premières vacances à la thailandaise. Mais ne nous affligeons plus, mettons nous au boulot et "faisons un énorme effort" (celui qui a compris mon petit tuyau coquin aura cent point en caoutchou).

Comment on fait pour commencer, déjà? Ah oui, il était une fois...
Mes nouvelles expériences débutèrent il y a 4 semaines, bien qu'en fait ici ce soit chaque jour que je rencontre quelque chose de nouveau et d'enrichissant. A ladite période s'achevait en tout cas le semestre, affectueusement dénommé un truc comme "biterm" par les thais (sans doute pour dire Mid-Term).Durant une semaine, j'ai entretenu repos et littérature et je suis demeuré à la maison avec ma grand-mère ou je l'accompagnais au marché ou je faisais de la peinture ou autre chose. En effet il n'y avait personne chez nous, tous étaient à l'école pour passer les "final-tests", ce qui d'après ma prof-AFS (advisor) aurait été ennuyant pour moi, et c'est ainsi que je me suis tenu éloigné de l'école durant 5 jours et que j'ai apprécié l'oisiveté. C'était vraiment bien, j'avais beaucoup de temps pour moi et mes passions, mais au bout d'une semaine c'en était trop.C'est ainsi que la diversion appropriée est arrivée à point.Mon camp de massage m'attendait - nous sommes partis avec ma famille (papa, maman, enfant)(allusion à une expression allemande n.d.t) pour le Wat Dammagei (c'était le premier dimanche du mois), wat dont je vous ai déjà suffisament parlé. Et pourtant là aussi il y avait du nouveau à découvrir.Un jeune homme m'a demandé si je ne voulais pas être "volunteer". Comme je n'avais rien d'autre à faire, j'ai accepté, on m'a donné un uniforme blanc (à voir sur une des photos) et j'ai passé mon temps à saluer avec quelques nouveaux copains les arrivants dans le wat ou je donnais des sacs en plastique aux utilisateurs des toilettes (comme on enlève les chaussures en thailande dès qu'on pénètre dans une pièce, quand il y a foule on donne des sachets de plastique pour éviter de perdre ses chaussures.) Dimanche après-midi nous nous sommes rendus à la province voisine Ayutthaya, peut-être que certains se rappellent - l'ancienne capitale de la thailande. C'est là que mes parents m'ont laissé à l'école de massage.
Informations générales sur les "camps":
AFS propose durant notre séjour différentes activités facultatives.C'est ainsi que l'on peut s'inscrire à un camp de massage thai ou de méditation. En plus il y a ce qu'on appelle le "week-exchange" pendant lequel on "rend visite" un autre AFS quelque part en thailande.
Je m'était concerté avec mes 4 meilleurs amis AFS pour réaliser ce camp de 10 jours pendant la première semaine des vacances.Il y avait dans le coup Isa, Laura, Anne et Lena ("le club des cinq") et 3 italiens, Daniela, Nicolo et Malaika (sur laquelle j'ai encore à dire). En plus il y avait Niels, en fait des Pays-Bas mais réside en ce moment en Belgique.Pour éviter les incompréhensions je précise que Daniela (qui est en passant championne italienne en latin-dance) et Niels sont copains.
Ils arrivèrent tous les uns après les autres.
Notre école était un salon de massage qui propose parallèlement des cours, suivis entre autres depuis quelques années par AFS. Notre "dormitorium" était un bâtiment à côté de l'école composé de quelques chambres vides (vraiment vides, à part 3 matelas pour nous 5) et quelques salles de bain (WC-thailandais et une pomme de douche au mur). Donc en fait tout parfait pour les aventuriers que nous sommes. Dans les jours qui suivirent nous passions 6 heures à apprendre le massage thailandais, ce qui nous valut à tous de magnifiques courbatures. En effet il ne s'agit pas comme on pourrait l'imaginer "d'un peu appuyer sur les bons endroits" dans le massage thai, c'est plutôt un acte médical et il comporte (pour le masseur comme pour son client) une grande partie de gymnastique. Et cependant ca ne rate pas son effet et je pourrai volontiers vous en faire profiter - plus tard.
Notre groupe (ici un jeu de mots intraduisible n.d.t.) s'est tranformé peu à peu en véritable communauté et assez vite nous nous sommes lassés de l'éternel "aller-au-marché-chercher-à-manger" (car nous devions subvenir nous-même à nos besoins) et sommes allés au "Teso-Lotus" (une des plus grandes chaînes de super-marchés en taihlande) pour acheter une cocotte à riz pour 300 bahts, du mais en boîte et du thon.Ainsi se déroulèrent nos journées avec des sessions de cuisine le soir (mais oui, on peut vraiment faire une omelette dans la cocotte à riz et même des saucisses en sortent mangeables). En somme nous nous sommes bien amusés et chaque jour après les cours nous faisions quelque chose d'autre.
Oh, j'oubliai - Aana, japonaise de "Wave 1" (départ d'hiver) a aussi participé aux cours, mais sa famille habitant Ayutthaya même, elle n'a pas couché ... pardon, dormi avec nous.(remarque en passant, les thais demandent souvent dans leur mauvais anglais pour savoir si on a passé la nuit chez quelqu'un: "did you sleep with her?")

Dimanche nous n'avions pas cours et avons décrété d'en faire une journée bpai-thiau-travell (visites/tourisme). Accompagnés de Su-Au, un allemand (qui a des parents taiwanais) copain d'Anne et qui voyage en ce moment en thailande, nous nous sommes mis en route dimanche de bonne heure, avons loué des vélos pour la journée pour 35 bahts (pas un Euro) et avons exploré le Historical Park, l'île avec les ruines de l'ancienne capitale.Une belle journée, et nous nous sommes même permis d'être de vrais touristes et de faire des choses comme monter sur un éléphant etc. Bref, on s'est bien amusé!

Je n'ai encore rien raconté de Malaika - elle habite Milan mais son père est francais, et c'est ainsi qu'elle fait parti avec moi, Elisa (belgique) Luise (allemande qui a vécu 3 ans en france) et Olivier (le seul "vrai" francais) de notre "Groupe de Francais" (en francais dans le texte, n.d.t). Nous sommes trés bons amis, elle est invraisembalblement gentille et douce.Cependant il n'existe en italie que la possibilité de partir pour 6 mois, et donc elle va nous quitter dès le mois de décembre.
Nous nous sommes mis d'accord pour rester en contact et comme elle ne connait de la france que Montpellier, elle viendra en train chez ma mamé à Pertuis.

Super - je me suis à nouveau beaucoup trop attardé! C'est donc ainsi que se sont passées les 2 premières semaines. A la fin de notre formation nous avons pris le train pour Bangkok (pas trop différent du train régional chez nous, mais sans exploiter outrageusement - nous avons payé 40 centimes pour le trajet vers la capitale) où nous avons fini la journée ensemble, buvant un café à Starbucks, ensuite nous avons pris congé (avec certains pour toujours), je suis allé chez Lynn qui se trouvais aussi à Bangkok à ce moment-là, je l'ai retrouvée dans son hôtel.
Oh - et là je peux justement contribuer à partager une petite expérience - c'est incroyablement facile de faire connaissance de gens. Je m'en suis apercu par exemple sur le marché voisinant notre école de massage, où un jeune marchand nous a demandé (plutôt pour blaguer) si on ne voulait pas manger avec eux. Nous avons continué notre chemin en souriant et en prononcant quelques formules thai. Tout d'un coup Lena et moi nous sommes simultanément retournés et nous sommes exclamés "et pourquoi pas?" Et c'est ainsi que nous nous vîmes partager nos commissions et manger avec ces gens en conversant gentiment. La deuxième fois s'est passée à Bangkok, où nous avons rencontré dans le Seven-Eleven, à côté de l'hôtel de Lynn, un jeune couple irlandais qui avait du mal à acheter des cigarettes. Des papotages polis se transformèrent en conversation, et à la fin c'est une jeune famille danoise et ce couple qui nous ont tenus compagnie.
Oui oui - deux belles journées se sont passées, je suis allé en Klong (bateau sur le canal) dans Bangkok, pour finalement me retrouver avec le bus à la maison.
Lorsque j'ai parcouru le dernier bout de chemin du temple chinois à la maison (le chauffeur du bus m'avait gentiment fais sortir là), j'ai été interpellé par plusieurs (in-)connus de mon école, on m'a salué et observé. Comme toujours - c'est vraiment agréable d'être à la maison!
En ce qui concerne les jours suivants, j'ai un petit trou de mémoire. Ce qui est sûr, c'est qu'un samedi matin à 5 heure j'ai fais une heure de jogging. Les champs de riz embués de brume rayonnaient de paix, et le soleil élevait sa tête rouge au-dessu des troupeaux de nuages en un spectacle dont je n'aurai pensé que ca n'existe que dans les documentations sur de lointaines régions sauvages.

Faisons un petit saut. Lundi, 3ème semaine de vacances. Je me trouve à la gare routière de ma petite ville. Ma Oma et ses amies attendent avec moi. Mon bus arrive à 10.30, une des amies, une sénior thai trés gentille et modeste, me tient compagnie durant le trajet vers Udon Thani, une province du nord-ouest de la thailande. Je vais passer les 5 jours qui viennent chez la cousine d'une prof d'anglais, et elle et son fils, qui est en congé de la fac, vont me faire faire le tour du coin. Comment j'en suis arrivé là? Eh bien - c'est ca la thailande. Et ici tous se réjouissent de recevoir un jeune fallang (éranger blanc), quand on y met la grosse portion d'hospitalité habituelle ici et quelques "connections" (anglais, n.d.t.) ca va trés vite. Je ne savais pas où j'en étais quand ma prof m'a dernièrement demandé si j'avais envie d'aller passer quelques jours chez ses parents à Udon Thani, elle y avait aussi emmené Victoria.
Comme je n'avais pas envie de m'ennuyer durant ma dernière semaine de vacances, pendant laquelle en plus mes parents partaient au vietnam, j'ai accepté. Toutefois j'avais un peu la pétoche jusqu'à mon départ.Qu'est-ce-que ca allait donner cette fois-ci? Personne ne parle anglais là-bas, mon thai allait-il suffir aux besoins? Vont-ils me vouloir trimbaler partout pour me montrer: "eh, on a un allemand chez nous"...
Comme déjà souvent, là aussi j'ai pu constater qu'il est tout à fait inutile d'avoir une certaine attente de quelque chose dont on a aucune notion. Tout a été très sympa, ladite cousine était très gentille, mon thai en an encore appris mais était bien suffisant et c'est ainsi que j'ai pu découvrir encore d'autres aspects de la thailande. J'ai été dans des hôpitaux (le père avait un cancer et doit aller régulièrement à l'hôpital), j'ai passé dormi chez la dame qui s'occupait de moi Ba Lek (la cousine) dans un village, vécu dans une maison thai en bois à pilotis - et je dois dire que c'est trés agréable.Quand le soir des rayons de lumière venus d'en bas traversent les planches du sol de ta chambre, et tout est aéré et sent le bois. Bien sûr ce n'est pas super-beau, comme j'ai déjà expliqué, les thais n'y attachent pas beaucoup d'importance.

Bon, en gros c'était tout.Je dois dire que j'ai beaucoup entrepris et il en est résulté ... oui, à nouveau plein d'expériences et d'aventures.
Il s'est passé encore une chose qui a couronné le tout - à mon retour, le vendredi 20, je suis allé avec ma Oma chercher un paquet ardemment attendu à la poste (qui je le dis en passant a un service impossible et trés chaotique) - mes parents et quelques amis m'avaient envoyé un paquet. c'était tout simplement juste magnifique à 100%. Je n'ai quand même pas commencé à pleurer, mais j'ai réparti les feuilles d'automne autour de moi, je me suis fais une tisane de tilleul (en francais dans le texte, n.d.t.), j'ai étudié et écris des lettres, j'ai commencé à bouquiner de la philosophie et Jane Austen et mâché des Riesen (bonbons au caramel, n.d.t.) Merci beaucoup à tous! Oma, merci pour le café, Nic grâce à ta confiture mon riz au lait (qui est trés facile à réaliser avec la cocotte à riz et un peu de lait)était délicieux, Maria tes descriptions de chez nous m'ont fait respirer et Ann-Kathrin m'a quand même rendu un peu nostalgique - mais je rentre bientôt, car -et maintenant suit une bonne nouvelle - un incroyable premier tiers de mon séjour est déjà passé! Pour moi c'est vraiment passé follement vite et je n'aurai jamais imaginé, durant les premiers mois tourmentés, que le temps apprendrai bel et bien à voler.

Aujourd'hui c'est lundi, ce qui signifie que je viens de skyper (téléphoner par internet) avec maman. Elle m'a filé une indication que j'essaye de suivre. Vous savez, comme pour moi ici tant de choses sont devenues si normales, si omniprésentes et au fond "inutiles de les contester ou de s'en étonner" que j'en ai complètement oublié de vous décrire un peu la vie ici.
Par exemple le fait que je mange par terre avec ma famille. Depuis peu (maman les a envoyés en cadeau avec le paquet) nous possédons des sets de table, qui peut-être stopperont un peu les fourmis, on verra si ma mère les utilise.
oui, et les fourmis - bon, c'est aussi la normalité. Régulièrement le soir j'en ai une qui se promène sur ma brosse à dent, et quand je l'ai raconté à maman et que sa réaction (compréhensible) fut "beh", j'ai réalisé que c'est vraiment quelque chose qui pourrait m'énerver si j'arrivais directement d'allemagne en asie.
A présent encore quelques pensées longuement entretenues sur les thais en général.
Ce sont des gens avec une grande bonté de coeur, ou au moins ils ne mentent pas et ne veulent pas du mal aux autres. Par contre ils sont habituellement extrêmement (excusez-moi, j'ai un jugement sévère, mais ce sont mes observations les plus franches et sans préjugés) superficiels. Ca colle avec la remarque que j'ai déjà enoncée sur le fait que tout pouvait partir en morceaux après première utilisation, pourvu que ca ai encore un aspect pimpant et "en bon état". Je pourrai m'appesantir encore longtemps sur ce sujet, cependant je ne voudrai pas vous ennuyer ou blesser quelqu'un. J'ai mes arguments, mais je vous en ferai part personnellement plus tard. Comme pour la plupart des choses - car j'ai vraiment du mal à vous expliquer tout ce qu'on pourrait savoir en passant par l'écriture.
Bref - peut-être encore une affreuse habitude ou un usage (je ne veux vraiment pas me plaindre, j'ai appris à vivre avec, mais j'aimerai quand-même vous en plarler). Les thais ne connaissent pas la coutume d'attendre que les gens aient fini de parler.Tu es au milieu d'une discussion captivante avec Lynn ou Jenny, et pourtant tu es constamment interrompu par une Ajan Gai ou Kru Nu qui n'ont qu'une futilité ou un souhait à exprimer. Je l'ai dis, on s'y habitue, mais au début je prenais ca régulièrement pour un affront. Oh, et est-ce-que je vous ai déjà raconté que roter ou péter, c'est pas un problème? Au début je n'étais jamais trés sûr, et je ne voulais pas être impertinent et demander - jusqu'au jour où ma première mère d'accueil s' assit à table pendant que j'étais à l'ordinateur et en présence de toute la famille permit à ses intestins de s'aérer. Oui, depuis je le sais -

Au fond j'en ai assez dis. Je vous torture sûrement, mais ho! Sauf quelques-uns je n'exige de personne qu'il subisse ca!

Je voudrai quand même mentionner comment je vais.Je ne pense pas que grand chose change dans la période qui vient. Eh bien - on pourrait l'exprimer de la facon suivante: je trouve ca tout à fait "OK" d'être ici. Ce n'est évidemment pas une continuelle fête, car moi aussi j'ai appris à vivre ici. C'est beau et je me réjouis d'avance en pensant à toutes les aventures que j'aurai le droit de vivre sur mon chemin ici, donc c'est tout simplement absolument "juste" (donc OK) d'être là.Et si on veut aussi les prochaines 29 semaines.Et quand même je n'attends rien avec autant de plaisir que le jour où je me retrouverai à l'aéroport de Francfort et où je pourrai tracer sur l'autoroute à 220 /h avec papa. Je pense avec bonheur à mon premier bain (ca n'existe pas ici), au prochain automne, à la prochaine fois "enfin" de nouveau à Paris, au premier petit déjeuner au tofu grillé chez les Pfeiffer , à mon premier cours d'histoire où j'ai le droit de participer (ici en thailande: cours ex-cathedra) et la première soirée tranquille chez Nic. La première party chez Lisa, le premier dîner devant la télé à la maison, avec un coq au vin et des pommes de terre. Mais tout ceci n'est pas pour tout de suite, et c'est exactement ca qui est juste et correct.On a justement besoin de ces quelques semaines d'absence pour apprécier les choses. Comme l'a si bien dit Terry: parfois le chemin facile n'est pas le meilleur.

Je vous quitte avec ce message, ne croyez pas que ca me déplairait d'avoir de vos nouvelles et ne vous sentez pas contraints de m'écrire ... heuheu

(Phrase intraduisible d'un poète allemand n.d.t.)
Au revoir, les amis (en francais dans le texte, n.d.t.)

Valentin

PS.: j'ai enfin pu me débarasser de mon surnom thai pourri "dthoen". Cependant les thais on plus de facilité à prononcer "No" au lieu de "Tino", ce qui fait que ma mère et mes copains continuent encore à jouer avec mon prénom.

Montag, Oktober 23, 2006

Aus dem Leben eines Weltenwanderers

Nun ist es vorbei!
Somit moechte ich mich nach einiger Abwesenheit zurueckmelden. Es war mir nicht vergoennt, frueher die Moeglichkeit, die Zeit zu haben, euch lieben, in fallendem Laub umherwandelnden europaeischen Zeitgenossen von meinen Abenteuern und meinen ersten Ferien nach Thai-Art zu berichten. Doch graemen wir uns nicht weiter, spucken wir in die Haende und 'knien uns wieder maechtig rein' (wer meinen kleinen kecken Wink verstanden hat, kriegt hundert Gummipunkte).

Wie faengt man doch gleich an? Ach ja, es war einmal...
Vor 4 Wochen starteten meine neuen Erfahrungen, wo ich doch auch so jeden Tag hier auf etwas neues und berreicherndes stosse. In Thailand neigte sich zu besagtem Zeitpunkt also das Halbjahr, von den Thais liebevoll irgendetwas wie "Biterm" (wahrscheinlich ist Mid-Term gemeint) genannt, zu Ende. Eine Woche lang pflegte ich Erholsamkeit und Literatur und verweilte den Tag mit meiner Oma daheim oder ging mit ihr zum Markt oder malte oder tat irgendetwas anderes. Denn sonst war niemand zuhause, alle gingen noch zur Schule, um die Final-Tests zu schreiben, was fuer mich laut meiner Advisorin zu langweilig waere, und so blieb ich 5 Tage lang der Schule fern und genoss den Muesiggang. Es war wirklich schon, ich hatte sehr viel Zeit fuer mich und meien Passionen, aber nach einer Woche war es wirklich zu viel. So kam dann auch grad schon die passende Abwechslung. Mein Massagecamp stand an - mit meiner Familie (Vater, Mutter, Kind) ging es (es war der erste Sonntag im Monat) zum Wat Dammagei, von dem ich ja schon genug berichtet habe. Aber auch hier gab es neues zu erfahren. Ich wurde von einem jungen Mann gefragt, ob ich nicht "Volunteer" sein wollte. Da ich ncihts anderes zu tun hatte, willigte ich ein, bekam eine weisse Uniform (auf einem der Photos zu sehen) und begruesste fortan mit ein paar neuen Freunden die Ankoemmlinge des Wats oder reichte den Klogaengern Plastiktueten (man zieht ja in Thailand die Schuhe aus, bevor man einen Raum betritt, und so bekommt man bei grossen Menschenansammlung Plastiktueten fuer die Schuhe, damit sie nicht verloren gehen). Am Sonntag Nachmittag ging es dann zur Nachbarprovinz Ayutthaya, einige werden sich errinern - die ehemalige Hauptstadt von Thailand. Dort brachten meine Eltern mich zur Massageschule.
Allgemeine Informationen zu 'Camps':
AFS bietet waehrend unserem jahr verschiedene freiwillige Aktivitaeten an. So kann man sich fuer ein Camp in Thai-Massage oder Meditation anmelden. Desweiteren gibt es noch den sogenannten Week-Exchange, bei dem man quasi einen Mit-AFS woanders in Thailand fuer eine Woche 'besuchen' kann.
Ich hatte mich mit meinen 4 besten AFS-Freunden abgesprochen, in der 1. Ferienwoche jenes 10-Taegige Camp zu machen. Mit von der Party waren also Isa,Laura,Anne und Lena ('die fuenf Freunde') und 3 Italiener, Daniela, Nikolo und Mailaka (zu ihr gibt es ncoh mehr zu sagen). Auch dabei war Niels, eigetnlich aus den Niederlanden, aber zur Zeit wohnhaft in Beglien. Um moeglichen Unverstaendnissen aus dem Weg zu gehen sei erwaehnt, dass Daniela (nebenbei bemerkt Italien-Meisterin im Latin-Dance) und Niels ein Paar bildeten.
Nacheinander trudelten alle ein.
Unsere Schule bestand aus einem Massage-Salon, der gleichzeitig auch Kurse anbot, die seit einigen Jahren von AFS genutzt werden. Unser 'Domitorium' war ein neben der Schule befindliches Gebaeude mit einigen leeren (wirklich leer, ausser eben den 3 Matten fuer uns 5 ;) Zimmern und einigen Baedern (Thaiklo und einer Duschbrause an der Wand). Alles in allem wie fuer uns Abenteurer geschaffen. In den naechsten Tagen lernten wir also jeden Tag 6 Stunden traditionelle Thaimassage, was auf die Dauer bei uns allen fuer maechtigen Muskelkater sorgte. Denn bei Thai-Massage handelt es sich nicht wie man annehmen mag um ein 'ein bisschen an den richtigen Stellen am Ruecken draufdruecken', sondern es ist eher medizinisch und beinhaltet (sowohl fuer den Masseur als auch seinen Kunden) ein hohes Mass an Gymnastik. Dennoch verfehlt es seine Wirkung nicht und ich kann euch natuerlich auch gerne davon profitieren lassen - spaeter dann.
unsere 9-samkeit entwickelte sich im Nebenhaus zu einer richtigen WG und bald waren wir des ewigen 'Auf-den-Markt-gehen-und-Essen-holen' ueberdruessig (fuer Verpflegung mussten wir selbst sorgen) und so brachen wir zum Teso-Lotus (eine der groessten Supermarkt-Ketten in Thailand) auf und besorgten einen 300-Baht-Reiskocher, Mais in Dosen und Thunfisch. So verliefen die Tage mit abendlichen Kochsessions (ja, man kann Omlett tatsaechlich im Reiskocher zubereiten und auch Wuerstchen schmecken daraus nicht schlecht). Alles in allem war es ein grosser Spass und jeden tag machten wir nach dem Lernen irgendwas Neues.
Oh, ich vergass - Aanna, Japanerin aus Wave 1 (also Winterabreise) nahm auch an dem Kurz teil, aber ihre Gastfamilie wohnt in Ayuthaya selbst, so schlief sie nicht mit... entschuldigt, bei uns. (Da kann ich grad noch anmerken, dass die Thais mit ihrem schlechten Englisch sich oefters erkundigen, ob du bei jemanden uerbnachtet hast -"did you sleep with her?")

Sonntag war dann Lern-Frei und zum allgemeinen Bpai-Thiau-Travell-Tag auserchoren. Zusammen mit Su-Au, einem deutschen (mit taiwanesischen Eltern) Freund von Anne, der zu eben der Zeit in Thailand reiste, machten wir uns Sonntags in aller Fruehe auf, mieteten fuer 35 Baht (nicht ein Euro) Fahrraeder fuer den tag und erkundeten den Historical Park, die Insel mit den Ruinen der alten Hauptstadt. Ein schoener Tag, und wir erlaubten uns auch mal, richtige Touristen zu sein und solche Dinge wie Elefantenreiten etc zu machen. Mensch, ein grosser Spass!

Zu Malaika hab ich noch nichts gesagt - sie wohnt in Milano, ihr Vater ist aber Franzose, und so gehoert sie mit mir, Elisa (Franzoesisch-Belgien), Luise (Deutsche, hat 3 Jahre in Frankreich gelebt) und Olivier (der einzige 'richtige' Franzose) zu unserem Groupe de Francais. Wir sind sehr gute Freunde, sie ist unwahrscheinlich lieb und suess. Allerdings bietet sich in Italien nur die Moeglichkeit, fuer ein halbes Jahr wegzufahren, und so werden sie uns schon im Dezember wieder verlassen.
Wir haben aber vereinbart, in Kontakt zu bleiben, und da sie bis auf Montpellier Frankreich nicht kennt, kommt sie mit dem Zug nach Pertuis zu meiner Oma.

Grossartig - jetzt hab ich mich schon wieder viel zu lange aufgehalten! So verstrichen also die ersten 2 Wochen. Am Ende unserer Schulung fuhren wir alle gemeinsam mit dem Zug (nicht viel anders als unsere Regionalbahn, bloss nicht so unverschaemt ausbeutend -wir bezahlten fuer die Fahrt zur Hauptstadt 40 Cent)nach Bangkok, dort blieben wir noch den Rest des Tages zusammen, tranken Kaffee im Starbucks, verabschiedeten uns (manche fuer immer), ich ging zu Lynn, die zu eben der Zeit auch in Bangkok war, traff mich mit ihr in ihrem Hotel. Oh - da kann ich grad noch eine kleine Erfahrung beisteuern - es ist unglaublich leicht, Leute kennenzulernen. Das zeigte sich zum Beispiel auf dem Markt in der Naehe unserer Mass.-Schule, wo wir im Vorbeigehen von einem jungen Standhaendler gefragt wurden (eher aus Scherz), ob wir nicht mitessen wollten. Mit ein paar Thai-Floskeln gingen wir lachend weiter. Da drehten sich Lena und ich uns im gleichen Moment um ud sagten "Warum eigetnlich nicht?". So kam es, dass wir unsere Einkaeufe teilten und auf dem Markt mit diesen netten plaudernden Leuten assen. Das Zweite ereignete sich Bangkok, wo wir im Seven-Eleven nahe Lynns Hotel ein junges irisches Paar trafen, die Schwierigkeiten beim Zigaretten-Kauf hatten. Aus dem hoeflichen Gerede wurde eine unterhaltung, uns so leisteten uns im Ende eine junge daenische Familie, vorhin erwaehntes Paar und beiden Gesellschaft.
Jaja - zwei weitere schoene Tage vergingen, ich fuhr in Bangkok im Klong (Kanalboot)und kam dann doch schliesslich wieder zuhause mit dem Bus an.
Als ich das letzte Stueck vom chinesischen Tempel (der Busfahrer hatte mich da netter Weise rausgelassen) nach Hause sprachen mich (Un-)Bekannte aus der Schule an, ich wurde gegruesst und beobachtet. Wie immer - was ist es doch schoen, zuhause zu sein!
Fuer die naechsten Tage habe ich ein kleines Loch im Gedaechtnis. Fest steht, dass ich an einem Samstagmorgen ab 5 Uhr eine Stunde lang joggen ging. Die von Nebel verhangenen Reisfelder strahlen einen Frieden aus, und die Sonne erhebt ihr rotes haupt ueber die Woleknschwaden, wie ich dachte, dass es nur in Dokumentatinoen von entfernten Wildnissen moeglich waere.

Machen wir einen kleine Sprung. Montag, 3 Ferien Woche. Ich stehe an der Busstation meines Staetchens. Meine Oma und ihr Freundinen warten mit mir. Um 10:30 kommt mein bus, eine der Freundinnen, eine sehr liebe, modeste Thai-Seniorin, leistet mir auf der Fahrt nach Udon Thani, einer Provinz im Nord-Westen-Westen Thailands, Gesellschaft. Fuer die naechsten fuenf Tage werde ich bei einer Cousine einer meiner Englisch-Lehrerinnen wohnen, und sie ud ihr Sohn, der gerade Semsterferien hat, werden mich ein bisschen rumfuerhen. Wie es dazu kommt? Nun - das hier ist Thailand. Und hier freuen sich alle, einen jungen Fallang (weissen Fremden) aufzunehmen, und mit dem grossen Schuss Gastfreundlichkeit, der hier ueblich ist und ein paar 'Conections' geht das dann alles ganz schnell. ich selbst wusste ja nicht wie mir geschieht, als meine Lehrerin mich letztens fragte, ob ich fuer ein paar Tage zu ihrer Verwantden in Udon Thani woelle, sie habe auch damals Viktoria bei sich gehabt.
Da ich mcih aber in meiner letzten Ferienwoche, in der zudem meine Eltern nach Vietnam fahren, unnoetig langweilen wollte, willigte ich ein. Aber bis zu meinem Aufbruch ahtte ich ein sehr mulmiges Gefuehl. Was wuerde das denn jetzt schon wieder werden? Da spricht keiner Englisch, ist mein Thai denn schon gut genug? Werden die mcih denn nicht schrecklich ueberall herumzeigen wollen: Hier, wir haben einen Deutschen bei uns"..
wie des Oefteren musst eich auch hier wieder erkennen, dass es unnoetig ist, an irgenetwas, von dem man gar keine Vorstellung hat, Erwartungen zu stellen. Es wurde alles sehr nett, besagte Cousine war sehr nett, mein Thai konnte dazulernen, reichte aber gut aus und so bekam ich eben noch ein paar andere Seiten Thailands zu sehen.
Ich kam in Krankenhaeuser (der Vater hatte irgeneinen Krebs und muss nun regelmaessig in Krankenhaeuser), ich uebernachtete mit meiner Fuersorgenrin Ba Lek (die Cousine..) in einem Dorf, lebte in einem hoelzernen Thai-Stelzen-Haus -und muss sagen, dass das sehr angenehm ist. Wenn abends durch die Bodenplatten deines Zimmer Lichtstrahlen von unten hochdringen, und alles ist so luftig und riecht nach Holz. Aber super schoen ist es natuerlich nicht, wie schon erklaert, legen Thais da nicht so grossen Wert drauf..

Nun, im grossen und ganzen wars das auch schon. Ich muss sagen, ich habe viel unternommen und es waren.. nun, wieder viele Erfahrungen udn Erlebnisse.
Eine Sache allerdings rundete dann doch noch alles ab - als ich Freitag, den 20., wiederkam, holte ich mit meiner Oma ein ersehntes Packet an der Poststelle (die nebenbei bemerkt einen unmoeglichen und sehr chaotischen Service hat) ab - meine Eltern und ein paar Freunde hatten mir ein Packet gesendet. Es war einfach nur 100% wunderschoen. Ich hab mir nich das heulen angefangen, aber ich hbae die Herbstblaetter um mich verteilt, habe mir Tilleul-Tee gekocht, habe Briefe studiert und verfasst, habe angefangen, Philosphie und Jane Austen zu schmoeckern und Riesen gekaut. Vielen Dank an alle! Oma, danke fuer den Kaffee, Nic, deine Marmelade hat meinen Milchreis (der ja mit unserem Reiskocher und ein bisschen Milch ganz leicht herzurichten ist) erst essenswert gemacht, Maria, deine Schilderung von Daheim lassen mich aufatmen, und Ann-Kathrin hat mich dann doch ein bisschen wehmuetig werden lassen - aber ich komme ja blad wieder, denn -und jetzt folt eine frohe Kunde- schon unglaubliche Ein/Drittel meines Aufenthaltes sind vorbei! Fuer mich ging es dann doch rasend schnell, und ich haette mir ja in den ersetn quaelenden Monaten nicht vorstellen koennen, dass die Zeit letzendlich doch das Fleigen lernen wuerde.

Heute ist Montag, das heisst, ich habe gerade eben mit Maman geskyped (telefoniert, uebers Internet). Sie gab mir einen Hinweis, den ich jetzt zu beherzigen versuche. Wisst ihr, fuer mich sind hier schon so viele Dinge normal geworden, so allgegenwaertig und im Grunde ja auch "Unnoetig, sie anzufechten oder sich darueber zu wundern", dass ich ganz vergessen ahbe, euch ein bisschen Naeher das Leben hier zu beschreiben.
Da waeren zum Beispiel die Tatsache, dass ich mit meiner Familie auf dem Boden esse. Seit kuerzestem (Maman hat sie mit dem Packer als Geschenk geschickt) besitzen wir Tischsets, die vll. dann doch ein bisschen die Ameisen abhalten werden, man wird sehen, ob meine Mutter sie benutzen wird.
ja, und die Ameisen - also, die sind auch ganz normal. Regelmaessig spaziert eine abends ueber meine Zahnbuerste, und als ich davon Maman erzaehlt habe, und ihre (verstaendliche) Reaktion "Ueah!" war, fiel mir erst auf, dass es ja wirklich etwas ist, ueber das ich mich echaufieren keonnte - oder es wuerde, waere ich gerade erst aus Deuthschland nach Asien.
Dann och ein paar, schon lange gepflegte Gedanken ueber die Thais so im Generellen.
es sind herzensgute Menschen, oder jedenfalls leugen sie nicht und wollen einem auch nichts boeses. Allerdings sind sie fuer gewoehnlich aeusserst (verzeiht, ich gehe streng ins Gericht, aber dass sind meine aufrichtigsten, voruteilslosen Beobachtungen) oberflaechig. Dazu passt auch meine schon geaeusserte Bemerkung, alles koenne nach dem ersten Gebrauch auseinanderfallen, solange es dohc nur von Aussen adrett oder 'in Ordnung' aussieht. Ich koennte mich noch lange zu diesem Thema auslassen, doch moechte ich euch nicht langweilen oder andere kraenken. Ich habe meine Argumente, aber ich teile sie euch dann einfach spaeter persoehnlich mit. Wie auch das Meiste - denn es faellt mir wirklich schwer, nur ueber dieses Geschriebene hier euch all das zu erklaeren, was es zu wissen gibt. Ausserdem haette ich ja sonst spaeter gar ncihts mehr zu erzaehlen.
So - dann noch eine schrecklich nervige Angwohnheit oder ein Brauch [ich moechte mich wirklich nicht beschweren; ich habe damit leben gelernt, aber ich moechte euch eben davon erzaehlen]. Thais kennen es nciht, dass man abwartet, bis Leute fertigsprechen. Du kannst dich mitten i einer spannenden Diskussion mit Lynn oder Jenny befinden, trotzdem unterbricht dich dann immer wieder einfach so mittem im Wort eine Ajan Gai oder Kru Nu, um irgendetwas total belangloses oder einen Wunsch zu aeussern. Wie gesagt, man gewoehnt sich dran, aber am Anfang verspeurte ich es immer wieder als Affront ;). oh, und habe ich euch schon gesagt, dass Roepsen und Pfurzen kein Problem ist? Ich war mir am Anfang nie sicher, und wolt eauch nicht so impertinent sein und danach fragen - bis dann meine erste Gastmutter sich an den Tisch setzte, waehrend ich am Computer sass, und bei Anwesenheit der ganzen Familie anfing, ihrem Darm Luft zu machen. Ja, zeit dem wusste ich es-

Eigentlich habe ich jetzt genug geredet. Ich spanne jeden wahrscheinlich auf eine Folter, aber hei! Bis auf ein paar wenige verlange ich von keinem, sich das hier anzutun ;)

Ich moechte dann doch noch ganz kurz nicht unerwaehnt lassen, wie es mir denn ueberhaupt geht. ich denke, in absehbarer Zeit wird sich daran erstmal nicht gross was aendern. Nun - man koennte es so ausdruecken, dass ich es absolut "Ok" finde, hier zu sein. Es ist natuerlich nicht ein einziges Freudenfest, denn auch ich habe gelernt, hier zu leben. Es ist schoen und ich freue mich schon auf all die neuen Abenteuer, die ich auf meinem Weg hier erleben darf. insoweit ist einfach nur absolut 'richtig' (Ok eben), hier zu sein. Und das von mir aus auch noch die naechsten 29 Wochen. Aber trotz alle dem gibt es natierlich nichts, auf das ich mich mehr freue, als der Tag, an dem ich wieder in Frankfurt am Flughafen stehe und an dem ich dann mit Papa mit 220 kmh ueber die Autobahn pesen kann. Ich freue mich auf mein erstes Bad (gibts hier nich), auf den ersten Herbst, auf das 'erste mal'wieder in Paris, auf das erste Fruehstueck bei Pfeiffers mit gebratenem Tofu, auf den ersten Geschiunterricht, bei dem man mal mitmachen kann (hier in Thailand: Frontalunterricht) und den ersten ruhigen Abend bei Nic. Die erste Party bei Lisa, das erste Abendessen vorm Fernseheer daheim, mit 'Coq au vin' und Kartoffeln. Aber all das ist eben noch nicht jetzt, und gerade das ist richtig so. Es braucht eben diese paar Wochen Abwesenheit, um alles so geniessen zu koennen. Wie Terry es so schoen sagte: Manchmal ist der einfache Weg nicht immer der beste

Mit dieser Nachricht verabschiede ich mich von euch
denkt nicht, mir wuerde es missfallen, von euch zu hoeren
und fuehlt euch bitte nicht genoetigt, mir zu schreiben..ehem.

"Hinter eines Baumes Rinde sitzt die Made mit ihrem Kinde.."
En revoir, les amis

Valentin

PS: Meinen elenden Thai-Spitznamen "Dthoen" habe ich zum Gleuck ablegen koennen. Allerdings liegt den Thais anstatt Tino "No" einfach besser auf der Zunge, und so spielen meine Freunde und meine Mutter auch jetzt noch mit meinem Namen