Montag, Oktober 23, 2006

Aus dem Leben eines Weltenwanderers

Nun ist es vorbei!
Somit moechte ich mich nach einiger Abwesenheit zurueckmelden. Es war mir nicht vergoennt, frueher die Moeglichkeit, die Zeit zu haben, euch lieben, in fallendem Laub umherwandelnden europaeischen Zeitgenossen von meinen Abenteuern und meinen ersten Ferien nach Thai-Art zu berichten. Doch graemen wir uns nicht weiter, spucken wir in die Haende und 'knien uns wieder maechtig rein' (wer meinen kleinen kecken Wink verstanden hat, kriegt hundert Gummipunkte).

Wie faengt man doch gleich an? Ach ja, es war einmal...
Vor 4 Wochen starteten meine neuen Erfahrungen, wo ich doch auch so jeden Tag hier auf etwas neues und berreicherndes stosse. In Thailand neigte sich zu besagtem Zeitpunkt also das Halbjahr, von den Thais liebevoll irgendetwas wie "Biterm" (wahrscheinlich ist Mid-Term gemeint) genannt, zu Ende. Eine Woche lang pflegte ich Erholsamkeit und Literatur und verweilte den Tag mit meiner Oma daheim oder ging mit ihr zum Markt oder malte oder tat irgendetwas anderes. Denn sonst war niemand zuhause, alle gingen noch zur Schule, um die Final-Tests zu schreiben, was fuer mich laut meiner Advisorin zu langweilig waere, und so blieb ich 5 Tage lang der Schule fern und genoss den Muesiggang. Es war wirklich schon, ich hatte sehr viel Zeit fuer mich und meien Passionen, aber nach einer Woche war es wirklich zu viel. So kam dann auch grad schon die passende Abwechslung. Mein Massagecamp stand an - mit meiner Familie (Vater, Mutter, Kind) ging es (es war der erste Sonntag im Monat) zum Wat Dammagei, von dem ich ja schon genug berichtet habe. Aber auch hier gab es neues zu erfahren. Ich wurde von einem jungen Mann gefragt, ob ich nicht "Volunteer" sein wollte. Da ich ncihts anderes zu tun hatte, willigte ich ein, bekam eine weisse Uniform (auf einem der Photos zu sehen) und begruesste fortan mit ein paar neuen Freunden die Ankoemmlinge des Wats oder reichte den Klogaengern Plastiktueten (man zieht ja in Thailand die Schuhe aus, bevor man einen Raum betritt, und so bekommt man bei grossen Menschenansammlung Plastiktueten fuer die Schuhe, damit sie nicht verloren gehen). Am Sonntag Nachmittag ging es dann zur Nachbarprovinz Ayutthaya, einige werden sich errinern - die ehemalige Hauptstadt von Thailand. Dort brachten meine Eltern mich zur Massageschule.
Allgemeine Informationen zu 'Camps':
AFS bietet waehrend unserem jahr verschiedene freiwillige Aktivitaeten an. So kann man sich fuer ein Camp in Thai-Massage oder Meditation anmelden. Desweiteren gibt es noch den sogenannten Week-Exchange, bei dem man quasi einen Mit-AFS woanders in Thailand fuer eine Woche 'besuchen' kann.
Ich hatte mich mit meinen 4 besten AFS-Freunden abgesprochen, in der 1. Ferienwoche jenes 10-Taegige Camp zu machen. Mit von der Party waren also Isa,Laura,Anne und Lena ('die fuenf Freunde') und 3 Italiener, Daniela, Nikolo und Mailaka (zu ihr gibt es ncoh mehr zu sagen). Auch dabei war Niels, eigetnlich aus den Niederlanden, aber zur Zeit wohnhaft in Beglien. Um moeglichen Unverstaendnissen aus dem Weg zu gehen sei erwaehnt, dass Daniela (nebenbei bemerkt Italien-Meisterin im Latin-Dance) und Niels ein Paar bildeten.
Nacheinander trudelten alle ein.
Unsere Schule bestand aus einem Massage-Salon, der gleichzeitig auch Kurse anbot, die seit einigen Jahren von AFS genutzt werden. Unser 'Domitorium' war ein neben der Schule befindliches Gebaeude mit einigen leeren (wirklich leer, ausser eben den 3 Matten fuer uns 5 ;) Zimmern und einigen Baedern (Thaiklo und einer Duschbrause an der Wand). Alles in allem wie fuer uns Abenteurer geschaffen. In den naechsten Tagen lernten wir also jeden Tag 6 Stunden traditionelle Thaimassage, was auf die Dauer bei uns allen fuer maechtigen Muskelkater sorgte. Denn bei Thai-Massage handelt es sich nicht wie man annehmen mag um ein 'ein bisschen an den richtigen Stellen am Ruecken draufdruecken', sondern es ist eher medizinisch und beinhaltet (sowohl fuer den Masseur als auch seinen Kunden) ein hohes Mass an Gymnastik. Dennoch verfehlt es seine Wirkung nicht und ich kann euch natuerlich auch gerne davon profitieren lassen - spaeter dann.
unsere 9-samkeit entwickelte sich im Nebenhaus zu einer richtigen WG und bald waren wir des ewigen 'Auf-den-Markt-gehen-und-Essen-holen' ueberdruessig (fuer Verpflegung mussten wir selbst sorgen) und so brachen wir zum Teso-Lotus (eine der groessten Supermarkt-Ketten in Thailand) auf und besorgten einen 300-Baht-Reiskocher, Mais in Dosen und Thunfisch. So verliefen die Tage mit abendlichen Kochsessions (ja, man kann Omlett tatsaechlich im Reiskocher zubereiten und auch Wuerstchen schmecken daraus nicht schlecht). Alles in allem war es ein grosser Spass und jeden tag machten wir nach dem Lernen irgendwas Neues.
Oh, ich vergass - Aanna, Japanerin aus Wave 1 (also Winterabreise) nahm auch an dem Kurz teil, aber ihre Gastfamilie wohnt in Ayuthaya selbst, so schlief sie nicht mit... entschuldigt, bei uns. (Da kann ich grad noch anmerken, dass die Thais mit ihrem schlechten Englisch sich oefters erkundigen, ob du bei jemanden uerbnachtet hast -"did you sleep with her?")

Sonntag war dann Lern-Frei und zum allgemeinen Bpai-Thiau-Travell-Tag auserchoren. Zusammen mit Su-Au, einem deutschen (mit taiwanesischen Eltern) Freund von Anne, der zu eben der Zeit in Thailand reiste, machten wir uns Sonntags in aller Fruehe auf, mieteten fuer 35 Baht (nicht ein Euro) Fahrraeder fuer den tag und erkundeten den Historical Park, die Insel mit den Ruinen der alten Hauptstadt. Ein schoener Tag, und wir erlaubten uns auch mal, richtige Touristen zu sein und solche Dinge wie Elefantenreiten etc zu machen. Mensch, ein grosser Spass!

Zu Malaika hab ich noch nichts gesagt - sie wohnt in Milano, ihr Vater ist aber Franzose, und so gehoert sie mit mir, Elisa (Franzoesisch-Belgien), Luise (Deutsche, hat 3 Jahre in Frankreich gelebt) und Olivier (der einzige 'richtige' Franzose) zu unserem Groupe de Francais. Wir sind sehr gute Freunde, sie ist unwahrscheinlich lieb und suess. Allerdings bietet sich in Italien nur die Moeglichkeit, fuer ein halbes Jahr wegzufahren, und so werden sie uns schon im Dezember wieder verlassen.
Wir haben aber vereinbart, in Kontakt zu bleiben, und da sie bis auf Montpellier Frankreich nicht kennt, kommt sie mit dem Zug nach Pertuis zu meiner Oma.

Grossartig - jetzt hab ich mich schon wieder viel zu lange aufgehalten! So verstrichen also die ersten 2 Wochen. Am Ende unserer Schulung fuhren wir alle gemeinsam mit dem Zug (nicht viel anders als unsere Regionalbahn, bloss nicht so unverschaemt ausbeutend -wir bezahlten fuer die Fahrt zur Hauptstadt 40 Cent)nach Bangkok, dort blieben wir noch den Rest des Tages zusammen, tranken Kaffee im Starbucks, verabschiedeten uns (manche fuer immer), ich ging zu Lynn, die zu eben der Zeit auch in Bangkok war, traff mich mit ihr in ihrem Hotel. Oh - da kann ich grad noch eine kleine Erfahrung beisteuern - es ist unglaublich leicht, Leute kennenzulernen. Das zeigte sich zum Beispiel auf dem Markt in der Naehe unserer Mass.-Schule, wo wir im Vorbeigehen von einem jungen Standhaendler gefragt wurden (eher aus Scherz), ob wir nicht mitessen wollten. Mit ein paar Thai-Floskeln gingen wir lachend weiter. Da drehten sich Lena und ich uns im gleichen Moment um ud sagten "Warum eigetnlich nicht?". So kam es, dass wir unsere Einkaeufe teilten und auf dem Markt mit diesen netten plaudernden Leuten assen. Das Zweite ereignete sich Bangkok, wo wir im Seven-Eleven nahe Lynns Hotel ein junges irisches Paar trafen, die Schwierigkeiten beim Zigaretten-Kauf hatten. Aus dem hoeflichen Gerede wurde eine unterhaltung, uns so leisteten uns im Ende eine junge daenische Familie, vorhin erwaehntes Paar und beiden Gesellschaft.
Jaja - zwei weitere schoene Tage vergingen, ich fuhr in Bangkok im Klong (Kanalboot)und kam dann doch schliesslich wieder zuhause mit dem Bus an.
Als ich das letzte Stueck vom chinesischen Tempel (der Busfahrer hatte mich da netter Weise rausgelassen) nach Hause sprachen mich (Un-)Bekannte aus der Schule an, ich wurde gegruesst und beobachtet. Wie immer - was ist es doch schoen, zuhause zu sein!
Fuer die naechsten Tage habe ich ein kleines Loch im Gedaechtnis. Fest steht, dass ich an einem Samstagmorgen ab 5 Uhr eine Stunde lang joggen ging. Die von Nebel verhangenen Reisfelder strahlen einen Frieden aus, und die Sonne erhebt ihr rotes haupt ueber die Woleknschwaden, wie ich dachte, dass es nur in Dokumentatinoen von entfernten Wildnissen moeglich waere.

Machen wir einen kleine Sprung. Montag, 3 Ferien Woche. Ich stehe an der Busstation meines Staetchens. Meine Oma und ihr Freundinen warten mit mir. Um 10:30 kommt mein bus, eine der Freundinnen, eine sehr liebe, modeste Thai-Seniorin, leistet mir auf der Fahrt nach Udon Thani, einer Provinz im Nord-Westen-Westen Thailands, Gesellschaft. Fuer die naechsten fuenf Tage werde ich bei einer Cousine einer meiner Englisch-Lehrerinnen wohnen, und sie ud ihr Sohn, der gerade Semsterferien hat, werden mich ein bisschen rumfuerhen. Wie es dazu kommt? Nun - das hier ist Thailand. Und hier freuen sich alle, einen jungen Fallang (weissen Fremden) aufzunehmen, und mit dem grossen Schuss Gastfreundlichkeit, der hier ueblich ist und ein paar 'Conections' geht das dann alles ganz schnell. ich selbst wusste ja nicht wie mir geschieht, als meine Lehrerin mich letztens fragte, ob ich fuer ein paar Tage zu ihrer Verwantden in Udon Thani woelle, sie habe auch damals Viktoria bei sich gehabt.
Da ich mcih aber in meiner letzten Ferienwoche, in der zudem meine Eltern nach Vietnam fahren, unnoetig langweilen wollte, willigte ich ein. Aber bis zu meinem Aufbruch ahtte ich ein sehr mulmiges Gefuehl. Was wuerde das denn jetzt schon wieder werden? Da spricht keiner Englisch, ist mein Thai denn schon gut genug? Werden die mcih denn nicht schrecklich ueberall herumzeigen wollen: Hier, wir haben einen Deutschen bei uns"..
wie des Oefteren musst eich auch hier wieder erkennen, dass es unnoetig ist, an irgenetwas, von dem man gar keine Vorstellung hat, Erwartungen zu stellen. Es wurde alles sehr nett, besagte Cousine war sehr nett, mein Thai konnte dazulernen, reichte aber gut aus und so bekam ich eben noch ein paar andere Seiten Thailands zu sehen.
Ich kam in Krankenhaeuser (der Vater hatte irgeneinen Krebs und muss nun regelmaessig in Krankenhaeuser), ich uebernachtete mit meiner Fuersorgenrin Ba Lek (die Cousine..) in einem Dorf, lebte in einem hoelzernen Thai-Stelzen-Haus -und muss sagen, dass das sehr angenehm ist. Wenn abends durch die Bodenplatten deines Zimmer Lichtstrahlen von unten hochdringen, und alles ist so luftig und riecht nach Holz. Aber super schoen ist es natuerlich nicht, wie schon erklaert, legen Thais da nicht so grossen Wert drauf..

Nun, im grossen und ganzen wars das auch schon. Ich muss sagen, ich habe viel unternommen und es waren.. nun, wieder viele Erfahrungen udn Erlebnisse.
Eine Sache allerdings rundete dann doch noch alles ab - als ich Freitag, den 20., wiederkam, holte ich mit meiner Oma ein ersehntes Packet an der Poststelle (die nebenbei bemerkt einen unmoeglichen und sehr chaotischen Service hat) ab - meine Eltern und ein paar Freunde hatten mir ein Packet gesendet. Es war einfach nur 100% wunderschoen. Ich hab mir nich das heulen angefangen, aber ich hbae die Herbstblaetter um mich verteilt, habe mir Tilleul-Tee gekocht, habe Briefe studiert und verfasst, habe angefangen, Philosphie und Jane Austen zu schmoeckern und Riesen gekaut. Vielen Dank an alle! Oma, danke fuer den Kaffee, Nic, deine Marmelade hat meinen Milchreis (der ja mit unserem Reiskocher und ein bisschen Milch ganz leicht herzurichten ist) erst essenswert gemacht, Maria, deine Schilderung von Daheim lassen mich aufatmen, und Ann-Kathrin hat mich dann doch ein bisschen wehmuetig werden lassen - aber ich komme ja blad wieder, denn -und jetzt folt eine frohe Kunde- schon unglaubliche Ein/Drittel meines Aufenthaltes sind vorbei! Fuer mich ging es dann doch rasend schnell, und ich haette mir ja in den ersetn quaelenden Monaten nicht vorstellen koennen, dass die Zeit letzendlich doch das Fleigen lernen wuerde.

Heute ist Montag, das heisst, ich habe gerade eben mit Maman geskyped (telefoniert, uebers Internet). Sie gab mir einen Hinweis, den ich jetzt zu beherzigen versuche. Wisst ihr, fuer mich sind hier schon so viele Dinge normal geworden, so allgegenwaertig und im Grunde ja auch "Unnoetig, sie anzufechten oder sich darueber zu wundern", dass ich ganz vergessen ahbe, euch ein bisschen Naeher das Leben hier zu beschreiben.
Da waeren zum Beispiel die Tatsache, dass ich mit meiner Familie auf dem Boden esse. Seit kuerzestem (Maman hat sie mit dem Packer als Geschenk geschickt) besitzen wir Tischsets, die vll. dann doch ein bisschen die Ameisen abhalten werden, man wird sehen, ob meine Mutter sie benutzen wird.
ja, und die Ameisen - also, die sind auch ganz normal. Regelmaessig spaziert eine abends ueber meine Zahnbuerste, und als ich davon Maman erzaehlt habe, und ihre (verstaendliche) Reaktion "Ueah!" war, fiel mir erst auf, dass es ja wirklich etwas ist, ueber das ich mich echaufieren keonnte - oder es wuerde, waere ich gerade erst aus Deuthschland nach Asien.
Dann och ein paar, schon lange gepflegte Gedanken ueber die Thais so im Generellen.
es sind herzensgute Menschen, oder jedenfalls leugen sie nicht und wollen einem auch nichts boeses. Allerdings sind sie fuer gewoehnlich aeusserst (verzeiht, ich gehe streng ins Gericht, aber dass sind meine aufrichtigsten, voruteilslosen Beobachtungen) oberflaechig. Dazu passt auch meine schon geaeusserte Bemerkung, alles koenne nach dem ersten Gebrauch auseinanderfallen, solange es dohc nur von Aussen adrett oder 'in Ordnung' aussieht. Ich koennte mich noch lange zu diesem Thema auslassen, doch moechte ich euch nicht langweilen oder andere kraenken. Ich habe meine Argumente, aber ich teile sie euch dann einfach spaeter persoehnlich mit. Wie auch das Meiste - denn es faellt mir wirklich schwer, nur ueber dieses Geschriebene hier euch all das zu erklaeren, was es zu wissen gibt. Ausserdem haette ich ja sonst spaeter gar ncihts mehr zu erzaehlen.
So - dann noch eine schrecklich nervige Angwohnheit oder ein Brauch [ich moechte mich wirklich nicht beschweren; ich habe damit leben gelernt, aber ich moechte euch eben davon erzaehlen]. Thais kennen es nciht, dass man abwartet, bis Leute fertigsprechen. Du kannst dich mitten i einer spannenden Diskussion mit Lynn oder Jenny befinden, trotzdem unterbricht dich dann immer wieder einfach so mittem im Wort eine Ajan Gai oder Kru Nu, um irgendetwas total belangloses oder einen Wunsch zu aeussern. Wie gesagt, man gewoehnt sich dran, aber am Anfang verspeurte ich es immer wieder als Affront ;). oh, und habe ich euch schon gesagt, dass Roepsen und Pfurzen kein Problem ist? Ich war mir am Anfang nie sicher, und wolt eauch nicht so impertinent sein und danach fragen - bis dann meine erste Gastmutter sich an den Tisch setzte, waehrend ich am Computer sass, und bei Anwesenheit der ganzen Familie anfing, ihrem Darm Luft zu machen. Ja, zeit dem wusste ich es-

Eigentlich habe ich jetzt genug geredet. Ich spanne jeden wahrscheinlich auf eine Folter, aber hei! Bis auf ein paar wenige verlange ich von keinem, sich das hier anzutun ;)

Ich moechte dann doch noch ganz kurz nicht unerwaehnt lassen, wie es mir denn ueberhaupt geht. ich denke, in absehbarer Zeit wird sich daran erstmal nicht gross was aendern. Nun - man koennte es so ausdruecken, dass ich es absolut "Ok" finde, hier zu sein. Es ist natuerlich nicht ein einziges Freudenfest, denn auch ich habe gelernt, hier zu leben. Es ist schoen und ich freue mich schon auf all die neuen Abenteuer, die ich auf meinem Weg hier erleben darf. insoweit ist einfach nur absolut 'richtig' (Ok eben), hier zu sein. Und das von mir aus auch noch die naechsten 29 Wochen. Aber trotz alle dem gibt es natierlich nichts, auf das ich mich mehr freue, als der Tag, an dem ich wieder in Frankfurt am Flughafen stehe und an dem ich dann mit Papa mit 220 kmh ueber die Autobahn pesen kann. Ich freue mich auf mein erstes Bad (gibts hier nich), auf den ersten Herbst, auf das 'erste mal'wieder in Paris, auf das erste Fruehstueck bei Pfeiffers mit gebratenem Tofu, auf den ersten Geschiunterricht, bei dem man mal mitmachen kann (hier in Thailand: Frontalunterricht) und den ersten ruhigen Abend bei Nic. Die erste Party bei Lisa, das erste Abendessen vorm Fernseheer daheim, mit 'Coq au vin' und Kartoffeln. Aber all das ist eben noch nicht jetzt, und gerade das ist richtig so. Es braucht eben diese paar Wochen Abwesenheit, um alles so geniessen zu koennen. Wie Terry es so schoen sagte: Manchmal ist der einfache Weg nicht immer der beste

Mit dieser Nachricht verabschiede ich mich von euch
denkt nicht, mir wuerde es missfallen, von euch zu hoeren
und fuehlt euch bitte nicht genoetigt, mir zu schreiben..ehem.

"Hinter eines Baumes Rinde sitzt die Made mit ihrem Kinde.."
En revoir, les amis

Valentin

PS: Meinen elenden Thai-Spitznamen "Dthoen" habe ich zum Gleuck ablegen koennen. Allerdings liegt den Thais anstatt Tino "No" einfach besser auf der Zunge, und so spielen meine Freunde und meine Mutter auch jetzt noch mit meinem Namen

1 Comments:

Anonymous Anonym said...

na tino :)
nein, ich fühle mich nicht genötigt dir zu schreiben, würde es aber trotzdem ganz gerne tun^^ nachdem endlich mal seit langem wieder was von dir kam ;) freut mich zu hören, dass es dir scheinbar doch ganz gut geht..
kannst du vielleicht nochmal deine emailadresse irgendwo hin schreiben? weil ich finde deine nichtmehr..und das wäre wesentlich besser als hier im blogger^^
aber bis dahin, viele liebe grüße und vergiss mich nicht!
carina

21:54  

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