Samstag, April 14, 2007

Namotasa Pakawato Arahato Sama Samputtasta

Zurueck am Tastenbrett, alle Schluessel vorhanden.

Ganz zu Anfang muss ich gestehen, dass ich mich nicht an folgendes Schriftstueck gesetz haette, waere von einer bestimmten Richtung (westwaerts, Deutschland, Hessen, Giessen..) ein Anstoss und Interessensbekundung gekommen waere. Also dann will ich mal mehr von meinem Wat und meinem Moenchsdasein –das bis jetzt immernoch immer wieder in mir hochkommt (da denkt man sich manchmal ganz reubewusst “Moment, du must dich zum trinken hinsetzen” oder auch “nein! Die muecke auf deinem Arm zerdrueckst du nicht, es koennte dein Opa sein..”)- mit euch teilen.

Fangen wir vorne an, dass ist nach wie vor (-ne ;) die beste Variante.

Um also ein Nen zu werden –ich war noch nicht 20{bin es auch jetzt nicht 555}, also bin ich kein “Pra” (Moench), sondern eben Nen- muss man ERSTEINMAL wie letztens erwaehtn Naka werden. Man verbringt die erste Nacht in weisser Robe, steht aber trotzdem schon ueber den anderen “Weissen Menschen” (quasi Laien-Moenche, also Laien, die oefters im Wat schlafen und eben noch ein Stueck weit mehr Buddhisten sind als die normalen Buddhisten und eben auch weiss tragen); also hab ich auch in der ersten Nacht –alles war noch so neu, so fremd, und mich beeindruckte bzw. Schreckte dieses ganze Rituelle, weil ich doch so sehr Aussenseiter war (der Aussenseiter mittendrin, da soll einer mal wissen, wo Norden und Sueden liegt!) – ganz vorne vor der Moenchstribuene (es gibt immer eine “Erhebung”, quasi quo eine Stufe am Rande der Sala [=Versammlungsraum mit Buddhaaltar], auf denen die Moenche eben immer erhoet sitzen), und in der gleichen Sitzposition wie die Moenche..

Oh! Ich muss ja, wenn ich meine Sache gut machen will und euch geliebten Zuckerrueben beschreiben, wie sich denn nun solch ein Halbasketenleben der 3. groessten Religion abspielt und ausstaffiert, auch die Kleinigkeiten, die fuer Unsreiner schon so absolute normal und allgegenwaertig sind, erklaeren bzw. benennen. Iwe wir denn sitzen, muss also auch erstmal gesagt werden. Wir werden usn ja nciht wie zivilisierte Westliche dahinflanschen –nein, naterulich muss der Hoeflichkeitssitz eingenommen werden (den ich ausserdem sehr gerne nehme und sitze) – natuerlich auf den Boden (Wo sonst, zurueck zur Natur. Stuehle sind unmenschlich);das eine Bein wie zum Schneidersitz einknicken, das andere aber in der gleichen Knickung von sich wegstrecken (nach hinten).

Wir sitzen also. Nun die Haende (wenn es Voll- oder Neumondnacht ist, dann auch Wan Pra, also Monksday, einfach nur 2mal im Monat, wo noch mehr Leute als sonst morgens “spenden” und kommen) vor die Brust falten (natuerlich nciht im christl. Style, sondern flach aneinander) und Palisaenge (wow! Das hoert sich so fantastisch an!), die ich natuerlich alle brav auswendig lernen musste .. zum Glueck sind wir ja des Thais gelaeufig, dessen Wurzel ja auch das Sanskrit oder Pali war, also nicht vollkommen Bahnhof… Yata Wari Waha Bura Baribulemdi Sakaralng

Ewa Mewa Idto Tinang Betanang Uba Gaba Dti

…. (Hai Pon, Segen geben. An manchen Morgen musste ich.. seltsam. Kommen diese Menschen zu uns, spenden Essen, um ihr Karma aufstocken zu lassen, und bekommen ihren Segen durch einen, der nichtmal wirklich Buddhist ist. Aber das ist fuer ja nciht schlimm, alles nach der Strichlistenmentalitaet [“wenn ich das mach, bekomm ich 10% Merit, fuer diese freigelassene Schildkroete komm ich den naechsten Himmel, und dieser Wairundlauf schuetz mich vor Kugelschuessen..”] )

So. Das war also der Vorabend. Am naechsten Tag kommt dann die eigentliche Ordinierung, Buat บวจ. Wir mussten dafuer von unserem Pipiwat allerdings erstmal 30stuendig zu einem anderen, groesseren Wat fahren, wo der Ampoe-Vorstehende Moench (wieder einer von diesen dicken, begriffsstutzigen Moenchen, die einen in sinnieren bringen..) [Ampoe ist die Unterprovinz, Thailand ist ja in 76 Provinzen eingeteilt] residierte. Im Voraus hatte ich shcon die 10 Sin (‘obersten Gebote’) auf Pali gelernt, und noch so ein paar andere Sutras, die mir aber nicht wirklich erklaert werden konnten (was fragt er auch nach!). Nach ca. 20 Minuten war ich also in eine hoere Daseinsform verwandelt, hatte dafuer einige Dinge auf Pali nachsprechen udn zitieren muessen, meine Robe entgegennehmen, waien, gra-en etc muessen. Luang Dta (‘mein’ Moench) hatte mich schon in die Kutte gepackt, und ready war ich. Mit diesem Akt hatte ich auch meiner Mutter grosses gutes Karma entgegenkommen lassen, da sie als Frau ja selbst nicht ins Kloster kann. Bitte bitte, hab ich sehr gern gemacht.

Die naechsten 10 Tage –mit Aussnahme von 4 Tagen, 1 mal ‘Bpai Tiau’ und 3 Tage Fastenzeit- verliefen alle in diesem aeusserst seltsamen, wahrscheinlich nur im Wat anzutreffenden Zeit-Raum-Kontinuum; Uhren sind an solchen Orten fehl am Platz, und der Tag mit seinen 18 Stunden (4:30-22 Uhr) verlaeuft auf diese seltsame Weise, im Nachhinein nicht zu wissen, WAS man getan hat, aber wohl mit dem Gefuehl, nicht eine Sekunde unnuetz oder mit Muessiggang zugebracht zu haben…

Wie sah denn nun solch ein Tag aus?

Ganz exemplarisch also hier ein Versuch, das Leben eines Pra’s (bzw. Nen, in unserem Falle) in Tabelle zu stellen

4:30 – Wir Nen’s stehen auf. Die Pra’s koennen wohl noch laenger schlafen, wir muessen nun erstmal alles fuer uns und sie vorbereiten (Die Matten in der Sala und das Geschirr fuer das spaetere Chan-nen vorbereiten und bereitlegen (eigentlich heisst Essen ja Gkin, aber so etwas wuerden wir selbstredend niemals zu einem Moench sagen! Nein, es gibt im Thai verschiedene ‘Sprachen’, soll heissen die allgemeine, die fuer Moenche [wie ihr seht, sind das dann voellig neue Woerter und nicht einfach Ableitungen], fuer den Koenig, fuer deine Grosseltern etc..).

5:30 – spaetesetens Jetzt muss alles fertig sein. Gewartet wird nicht; Das Jivorn muss angelegt sein (der Stoff, der als Obergewand zum Ausgehen aus dem Wat kunstvoll und am Anfang unvorstellbar schwer gewickelt und gezwirbelt wird. Hab ich schon bemerkt, dass alle Kleidungen der Moenche [die Anzahl belaeuft sich auf 3 Stueck –Sabong [‘Hose’ ode rauch Wickelrock], Angsa [Oberteil, quer ueber die Schulter gelegtes Band Stoff], Guertel [langes Band] und eben das Jivorn [whrs. An die 4 Meter Stoff, und das bei der Jahreszeit [heisse Saison]), dein Baht (‘Almosen’(!)-Schale) muss vollkommen richtig und korrekt gebunden, gewaschen (dabei muss sich auch in eine bestimmte Weise hingesetz werden) und erst einmal nur um den Hals und an den Ellebogen gelegt sein (NICHT ueber die Schulter… warum auch immer).

-Noch eine Kleinigkeit zum Baht: dieses faszinierende rundgeformte Gefaess, vollkommen in einem Stueck aus Edelstahl gefertigt und mit seinen krassen Spiegelungen (siehe Photos) ist sozusagen des Moenches bestes Stueck (natuerlich stehen auch wir unterm Zoelibat ;). Wehe Wehe dieses Ding faellt waherend dem Bin Tabaht Morgens runter! O_o! Mit selbst ist mal der Deckel runtergefallen, was dann grad fuer sehr betretene Stimmung gesorgt hatte (wer soll sich schon auskennen mit all dem Stoff und den Tuechern und den Baendern und bla um sich herum, und alles nur gewickelt; woertlich alles koennte sich jeden Moment loesen udn du stehst mit ncihts als deiner natuergegebenen Haut da..) -

5:30 – nach wie vor. Also. Alle sind fertig. Eigentlich muessten die 3 km zum Dorf zu Fuss (natuerlich barfuss) zurueckgelegt werden, heutzutage begnuegen wir un saber meistens mit dem Pick-Up. Wenn dann aber doch mal der Fussmarsch gewaehlt wird, Weine deiner Fuesse! Die Schmerzen sind ohne ein gehoeriges Mass an “denk nicht dran! Pu-To – Pu! To!” kaum auszuhalten, da sich die spitzen Steine richtig in deine Fuesse bohren (und ich bin nicht gerade jemand ohne Ledersohlen). Zudem darfst du weder schnell laufen, noch mit den Armen schlenkern, noch sonst welche ablenkenden Bewegungen machen. Der Moench soll gleichmaessig gehen, bestimmt aber nicht schnell, und niemals den Kopf weiter als 50 Grad heben.

6:00 – das Bintabaht, der Almosengang beginnt. Erstmal wieder die Herausforderung – schaffen wir umstandslos die Huerde der Ummodelei? Nun muss naehmlich der Baht von dem Hals auf die Schulter gelegt werden,allerdings sind da ja noch ungefaer 4einhalb Meter safranfarbender Stoff im Wege! ----- Geschafft! Sich einriehen, nateurlich immer in der Ordnung Von-Alt-Nach-Jung, was mich bei 5 Laufenden an 3. Stelle brachte (auch wenn ichj doch sinngemaess mit meiner knappen Erfahrungszeit hinter den kleinen Nens, die immerhin schon respectable 1 ½ Monate hier sind, laufen… schreiende Ungerechtigkeit, aber was die liebe Tradition fordert…). Wir laufne also eine einstudierte Runde im Dorf, alle Leute kommen an die Strasse und halten fuer jeden eine handvoll Kaoniau (Klebreis!) bereit und noch ein bis 2 Tueten richtige Nahrung. Dad u dir waehrend der ganzen Prozession ja um irgendetwas Gedanken machen musst, schweifen deine Gedanken immer wieder zum der unloesbaren Frage “Wer bekommt jetzt als naechstes die Tueten?”. Nicht dass es darauf ankommen wuerde, 100%, schliesslich wird spaeter alles sowieso von den weissen Leuten zusammengelegt und geteilt. Meistens war es natuerlich Luang Dta, der logischerweise am moisten Merit verspruehen konnte, aber oft kam auf mir als “der Fallang! Pra Fallang” (absolute Sensation) einiges zu.

Hier ist natuerlich auch wieder alles festgelegt. Die gebenden knien sich oft, obwohl sie nich muessen, vor un shin, bevor sie uns etwas geben. Die Frauen duerfen uns natuerlich nicht beruehren, also ist auch hier Vorsicht geboten. Und wir duerfen nicht danken –ich hatte den Eindruck, dass ich der Einzige sei, danken zu wollen. Die anderen sezten ihr typisches Alter-Thai-3-Tage-Wetter-Gesicht auf-, also wurdesogar mein bescheidenes Laecheln oft uebersehen. Grund: Du must immer mit dem Blick der Hand des Gebenden folgen und eben immer in deinen Baht gucken (nicht, dass sich alle staendig daran gehalten haetten..) PS: Der Deckel muss immer wieder geoeffnet und von neuem geschlossen werden. Mit einer Technik, auf die du erstmal kommen musst (denk nicht, ich wurde grossartig in all diese Dinge eingewiesen! Selbststudium ist angesagt!), wird das dann so gemacht, dass es keinen Ton von sich gibt.

Noch was allgemeines zur Almosensache: Der Akt des Gebens ist genauso wie der Akt des Nehmens Heilvoll bzw. Gut (fuers Karma). Daher duerfen wir als Moenche nichts ablehnen. Manchmal wird auch Geld gegeben. Wir duerfen auch nichts ‘bestellen’, also uns (sei es auch von unseren Eltern) nichts zu Essen wuenschen..

6:30 – die Runde ist fertig. Jetzt wieder (hierbei fiel mir wie erwaehnt suendhaft und laut der Deckel am 2. Tage runter ;) den Baht (der die das..ich glaube, ich hab in dem Text bis jetzt schon saemtliche Artikel fuer dieses Objekt ausprobiert… Thai hat keine Artikel, nicht mal ne anstaendige Grammatik [keine Vergangenheit, keine Zukunft. Ungenuzte Personalpronomen, du verwendest fuer dich selbst anstatt “Ich” deinen Namen – Bsp.: ‘Ich werde gelich etwas essen’ = (Tino) glai ja gkin kao = (Tino – nicht erforderlich) nah Fuellwort essen Reis]) ueber das Gewand birngen… uaaaa

7:00 Alles essen ausschuetten, den Stoffmantel fuer den Baht abmachen und den Fuss (aus Korb) wieder dranknoten (spezieller Knoten). Rituell die Fuesse waschen, rumchillen bis die weissen Leute alles Essen auf verschiedene Tabletts ordnen (Dessert zu Dessert, Nam Prig zu Nam Prig, Gefluegel zu Gefluegel…) und auf die anderen Laien warten.

7:30: Wieder im Jivorn, jetzt aber nur mit einem Aermel (versch. Wickeltechniken). Auf der Empore sitzend, jeder auf seinem Maettchen mit den Nahrungsaufnahme-Utensilien. Alle Laien unten, in einer Reihe die versch. Tabletts nach und nach weiterreichend. Wir Moenche reichen es dann untereinander durch (immer waien bevor mans annimmt), man nimmt sich was man will (und da man nur einmal am Tag ist, nimmt man reichlich) und tut es alles zusammen in den Baht – natuerlich entwickelt sich auch hier eine Technik, dass sich nicht alles vermischt.

7:45 – Alles Essen wurde durchgereicht, jetzt die Haende vor die Brust falten und Pon (Segen, Merit) geben. Yata Wari Waha. Zum Schluss der versch. Singsang-Zitierungen (ich kann nur ein paar) werden wir von allen Laien gegraht (3 mal mit der Stirn auf den Boden). Alle entschwinden und essen die von uns nicht genommen Sachen (in der Regel sehr viel).

8:00 – Juhu! Essen! Dabei auch wieder vielen Regeln gehorchend. Alles ist Still, nur wir moenche sitzen da in Reih und Glied und ‘chan-nen’ Regeln:

- D u sollst mit deinem Loeffel keien kratzenden Geraeusche in deinem Baht verursachen

- Du sollst mundgerechte Loeffelhaufungen zu dir nehmen

- Du sollst die Currys (gemeint sind die Mit-dem-Reis-Esssachen, Gabp Kao) in richtiger Proportion zu dem Reis essen

- Du darfst nicht Haenchen (als Bsp.) abknabbern, weil:

- Du darfst nichts, was deinen Mund beruehrt hat, wieder ablegen, noch sollst du nicht mit der Hand an deinen Mund.

- Keine Essgeraeusche! (Pfurzen einbegriffen)

Es gibt wohl noch mehr, aber dass soll jetzt genuegen.

8:30 – Essen ist fertig, jetzt must du deinen Baht waschen. Dabei werden im Waschbecken extra Reifen benutzt, damit der Baht nicht den Boden des Beckens beruehrt. Du darfst auch keine Schwamm benutzen, nimmst dafuer aber dein Mundabwisch-Tuch. Beim Trocknen dann must du dich wieder in diesen Knie-Sitz befinden. Und so wieter und so fort

Wie ging der Tag jetzt weiter? Das ist eine wirklich schwer zu beantwortenden Frage – ein wahres Mysterium. Wie erwaehnt, weiss ich, dass wir nie unsere Zeit verschwendet haetten, aber was wir den tatsaechlich getan haben, brachte ich meist schon am Ende des Tages nicht mehr zusammen.

Da war also erstmal nach dem Essen das sich allgemien fertig machen. Irgendwo hier werd ich wohl geduscht haben..eventuell Robenteile zum durchwinden aufhaengen (eigentlich waescht du deine Sachen nie und traegst folglich immer das selbe. Obwohl du 2 Paar Sabongs (Rock/Hose) hast, eine fuer Morgens und eine fuers Arbeiten). Und dann.. ich glaube, wir befanden un simmer wieder in der Rong-Nam-Ron, also der Heisswasserhalle, was toll klingt, aber nur das Gebaeude (wir haben neben den Guttis, den Moenchbehausungen auf dme Berg, 3 Gebaeude) mit dem Wasserkocher und sonstigen Nach-Mittag-Erlaubten-Fressalien darstellt. Eben der Ort, wo wir meistens uns zusammen aufhielten.

Dann stand im Laufe des Tages immer wieder Arbeiten an. Das Wat wurde unten gerade vergroessert, ergo wurdne wir zu schuftenden Bauarbeitern.

Nachmittags wurde dann immer noch geschlafen oder Meditiert –also “Stillarbeit”, alleine sein. Und dann waren da jeden Tag die gleichen zu erledigenden AUfgaben, fuer mich und Nen Pi: Geschirr abreiben (typisch Thai – nachdem das Geschirr von den Weissen schon gewaschen wurde, rubbeln wir es nachher [Hygiene..] noch mal alles mit einem Tuch ab).

Der Tag schreitet voran. Es wir dnun so um 17:00 Uhr sein. “Und jetzt? Ich weiss es nicht..”, wie der Text irgendeines mir schleierhaft bekannten Liedtextes lautet. Abend wir dann abermals Tee, Kaffe, Kakao etc. (von den Nen’s eigentlich immer nur super suesse bunte Fanta.. unerwaehnt, dass hier in Thailand auch die Fanta nicht das selbe ist. Genau das glieche Eticket, ebenfalls von der Coca Cola Company, aber hier qualitativ [kann man in Deutschland ueberhaupt von Qualitaet sprechen?] um laengen schlechter – es ist hier nur Zucker mit Farbe (kraeftig rot, kraeftig gruen, kraeftig gelb) und Brausetabletten.. wir befinden un shier tatsaechlich in der ‘2. Welt’).

Nachts wird dann in jedermoenches Gutti gegangen und im Bestfall meditiert. Ich kam um das Lesen einfahc nicht rum, auch wenn ich mich ja nicht mal mit Relgion beschaeftigen sollte ( der Buddhismus mit seinem faszinierenden Bezug zum Missionieren), sondern nur “Puto Puto” “ein-und ausatmen” denken sollte… tsaja, ich bezweifle stark, dass sich daran auch unser Obermoench haelt..

So in der Art und ungefaehr sieht also ein Tag aus. Vieles wurde nicht erwahnt, nur ein Bruchteil der Regeln und Rituale sind genannt, aber ich bin schon sehr ins Detail gegangen. Die Seiten fuellen sich, und ich koennte noch 3 Kapitel in dieser plaetschernd erzaehlenden Position verharren. Bewustt allerdings wird nun hier geendet, es ist schliesslich Songkran und nach einem sehr spassigen, erlebnisreichen Wasserschlacht-in-der-Strassen-Tag werden mein Bruder und ich uns auch heute wieder ins Getuemel von Autos, Baeng (Babypuder, womit man nach knapp einer Stunde in alle Poren bedeckt ist) und Eiswasser. Viele Autos, viele Freunde; und nciht zu vergessen die Gatoeis, die Ladyboys, die dann immer –wirklich aengstigend!- mit ihrem uebertrieben maedchenhaften Schlenkergang auf einen zugestuermt kommen und dich wild lichen dund wihernd betaetscheln und Fallang-Fallang- Anmachen!

Nun denn, lasst die Welt sich weiter drehen..

Gestern wurde mir von einem befreundeten Engel bewusst gemacht, dass ich nur noch 37 Naechte hier verweile. Ein kleines Nichts, und weiter auf unserem Wege..

Mit dem waermsten Fingerschnips und einem Zwinkern

Gruesst mir die Blumen

Und schenkt auch denn kleinen Krokussen, die ihre zarten Koepfe aus dem Boden der Natur erheben, ein bisschen Beachtung und Wuerde

Bis die Tage!

Man liest sich

Tino